Gersfeld - 10.07.2012Biosphärenreservat Rhön

Neue Schutzhütten für den „HOCHRHÖNER“ Berufsschulen der Region wurden für ihre Prototypen ausgezei

Die ARGE Rhön mit den Preisträgern: der Leiter der Hess. Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön Torsten Raab, der Geschäftsführer der ARGE Rhön Manfred Endres, der Lehrer der Ferdinand-Berufschule Fulda Daniel Köhler, Berufsschüler Tobias Klüh, der Vors. der ARGE Rhön und Landrat des Rhön-Grabfeld-Kreises Thomas Habermann, der Ausbilder am BTZ Rohr-Kloster Dan Gerbig, Harry Ellenberger vom LK Schmalkalden-Meiningen, der stellv. Landrat von Bad Kissingen Emil Müller und Rudolf Hoffmann, Schulleiter der Staatl. Berufsschule Bad Kissingen. Foto: Anand Anders

RHÖN. Die Regionale Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Rhön hat jetzt drei Berufsschulen der Region mit jeweils 800 Euro Preisgeld geehrt. Sie hatten sich an einem von der ARGE Rhön ausgeschriebenen Wettbewerb beteiligt und Prototypen für neue Schutzhütten entlang des Rhöner Premiumwanderweges „DER HOCHRHÖNER“ entworfen.

„Bei der Ausstattung des HOCHRHÖNER mit Schutzhütten haben wir den größten Handlungsbedarf gesehen, um die Infrastruktur des Premiumweges zu verbessern. Deshalb haben wir einen offenen Ideenwettbewerb gestartet“, sagt der Geschäftsführer der ARGE Rhön, Manfred Endres. Drei Berufsschulen der Region – das BTZ Rohr in Thüringen, die Ferdinand-Braun-Schule Fulda in Hessen und die Staatliche Berufsschule Bad Kissingen in Bayern – hatten sich daran beteiligt. Die drei Prototypen, die in ihrer Ausführung durchaus sehr unterschiedlich sind, wurden bereits errichtet. Nun sollen an noch insgesamt neun Stellen des HOCHRHÖNER neue Schutzhütten folgen. In Hessen und Bayern werden sie im Herbst dieses Jahres aufgestellt; in Thüringen wird 2013 eine entsprechende Ausschreibung erfolgen.

Bewertet wurden unter anderem die äußere Gestaltung der Schutzhütten sowie ihr Anspruch an Originalität und Regionalität. Außerdem ging es um die Schutzfunktion, insbesondere vor Regen und Sturm, sowie um die Aufenthaltsqualität. Auch die Haltbarkeit der Hütten sowie der Pflege- und Erhaltungsaufwand waren Kriterien. Zur Jury gehörten Gerhard Karg, Sprecher des Arbeitskreises Touristische Infrastruktur der ARGE Rhön, der Kreisbaumeister des Landkreises Bad Kissingen Günther Stammwitz, Zimmerermeister Siegfried Schmöger aus Stepfershausen, der Leiter der Hessischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön Torsten Raab, der Geschäftsführer des Vereins Naturpark & Biosphärenreservat Bayerische Rhön e.V. Klaus Spitzl sowie Rhönklubpräsident Ewald Klüber.

Alle neuen Schutzhütten werden eine Grundfläche von zehn bis 12 Quadratmetern besitzen und damit Sitzplätze für mindestens zehn Personen sowie entsprechende Tischflächen bieten. Beim Bau wird darauf geachtet, vorwiegend regionaltypische Materialien zu verwenden.

Der Vorsitzende der Regionalen Arbeitsgemeinschaft Rhön und Landrat des Rhön-Grabfeld-Kreises, Thomas Habermann, würdigte die Ideen der Berufsschüler hinsichtlich der neuen Schutzhütten. Die Beteiligung von Berufsschulen aus allen drei Teilen der Rhön zeige außerdem, dass der Rhöner Premiumwanderweg in der Region fest verankert ist. Die neuen Schutzhütten, ist Habermann überzeugt, trügen wesentlich zur Verbesserung der Infrastruktur entlang des HOCHRHÖNER bei.

 

10.07.2012

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