Gersfeld - 01.07.2012Biosphärenreservat Rhön

Schafstein (832 m) "Naturwunder 2012" ?

Duderstadt. Wählen Sie den Schafstein zum Naturwunder 2012!

Zum vierten Mal startet die Heinz Sielmann Stiftung den erfolgreichen Wettbewerb über das beliebteste
Naturwunder der Deutschen. Auch dieses Jahr haben Naturinteressierte wieder die Qual der Wahl zwischen 30 faszinierenden Wundern der Natur. Gesucht wird der schönste Geotop Deutschlands.

Gerade im Sommer zieht es die Menschen hinaus, um Naturschönheiten
zu entdecken und zu erkunden. Mit der Naturwunder-Wahl möchte die
Heinz Sielmann Stiftung gemeinsam mit den Partnern des Wettbewerbs
auch auf weniger bekannte Wunder der Natur vor der eigenen Haustür
sowie den Urlaubsregionen Deutschlands aufmerksam machen.

„Geotope umfassen natürliche oder vom Menschen geschaffene Gesteinsaufschlüsse, Böden, Mineralien und Fossilien und geben uns Hinweise auf vorzeitliches Leben und das Wirken geologischer Kräfte“, so Prof. Dr.
Ernst-Rüdiger Look, Geschäftsführer der Akademie für Geowissenschaften
und Geotechnologien e. V. „Sie vermitteln uns als Schaufenster der
Erdgeschichte Erkenntnisse über die seit mehr als vier Milliarden Jahren
andauernde Entwicklung der Erde und des Lebens. Sie können daher von
besonderem Wert für das Naturerbe der Menschheit sein."

Bizarre Höhlen, abstrakt anmutende Gesteinsformationen, urzeitliche
Dinosaurierfährten und faszinierende Kraterlandschaften – Geotope sind
Zeugen einer unendlichen Geschichte des Werdens und Vergehens. „Die
zunehmende Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den Schutz der Geotope
als unersetzliche Archive der Erdgeschichte hat dazu geführt, dass auch
mit dem unbelebten Naturerbe sorgsamer umgegangen wird“, erklärt
Michael Spielmann, Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung, das
Engagement. „Darüber hinaus bieten Geotope besondere
Lebensbedingungen für daran angepasste, oft seltene und geschützte
Tiere und Pflanzen.“
In diesem Sinne lädt die Heinz Sielmann Stiftung Naturinteressierte zu
einer Reise in die Welt der Fossilien, Mineralien, Gesteine und Böden ein.
Die 30 Ausflugsziele befinden sich überwiegend in Nationalparks,
Biosphärenreservaten und Naturparks – den Nationalen Naturlandschaften.
Die Auswahl der Naturwunder erfolgte von ausgewiesenen Fachleuten
unter Beteiligung der Staatlichen Geologischen Dienste Deutschlands in
den Bundesländern. Weitere Partner des Wettbewerbs sind EUROPARC
Deutschland e.V., die Akademie für Geowissenschaften und
Geotechnologien e.V., die Deutsche Gesellschaft für Geowissenschaften
und der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher e.V.
Ab sofort kann auf der Website der Heinz Sielmann Stiftung bis zum letzten
Sommerferientag am 12. September abgestimmt werden. Und so
funktioniert es:
Unter www.sielmann-stiftung.de/naturwunder werden 30 ausgewählte
Naturwunder in Bild und Text vorgestellt. Durch einen Klick auf den
favorisierten Geotop können Nutzer ihre persönliche Wertung online
abgeben. Oder per Postkarte an: Heinz Sielmann Stiftung, Stichwort
„Naturwunder 2012“, Gut Herbigshagen, 37115 Duderstadt.
Unter allen Teilnehmern werden attraktive Preise verlost, darunter 60
Ölschiefer-Ammoniten und ein Jahresabonnement der Zeitschrift „Natur“.
Hauptgewinn ist ein Wochenende für zwei Personen in einer geologisch
interessanten Region Deutschlands.


Fotos aller Geotope zum Download

Pressekontakt und weitere Informationen:
Jutta Neumann
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mauerstr. 93
10117 Berlin
Tel.: 030 26 39 39-015
Fax: 030 26 39 39-010
Mobil: 0160-904 40 927
E-Mail: presse@sielmann-stiftung.de

01.07.2012

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