Gersfeld - 22.02.2012Biosphärenreservat Rhön

Fuchswoche im hessischen Biosphärenreservat

Georg Sauer, Ranger der Hessischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservates Rhön, hatte alle Jäger des Birkwildhegerings zur siebten Fuchsjagd eingeladen. In der Zeit vom 06. - 12. Februar sollten alle geladenen Jäger den „Rotröcken" mit Jagdarten wie Baujagd, Fallenjagd, Ansitzjagd am Luderplatz sowie Lockjagd nachstellen. Im Moment versuchen der hessische und bayerische Teil des Biosphärenreservates Rhön im Rahmen des so genannten Notfallplans mit allen Kräften dem Aussterben der letzten Birkhühner vorzubeugen.

In der Fuchsbejagungswoche, die immer vor Vollmond im Januar oder Februar während der Paarungszeit (Ranzzeit) stattfindet, herrschten nachts Temperaturen bis -21° Celsius. Trotzdem kamen ca. 20 Jäger zum „Strecken legen" nach Wüstensachsen an den Heckenhof, wo 21 Füchse, ein Iltis und eine Rabenkrähe von den Jagdhornbläsern des Hegering Ulstergrund verblasen werde konnten. Sauer bedankte sich bei den Jägern, die ihm seit Beginn seiner Tätigkeit in der Hochrhön mit großem Idealismus unterstützen. Anschließend wurde bei Kaffee und Kuchen, gestiftet von Josef Happel, am Heckenhof mit guter Laune noch ausgiebig die weiteren Schritte des Notfallplans zur Rettung der Birkhühner gesprochen. Für das nächste Jahr plant Sauer bereits die Durchführung von zwei Fuchsbejagungswochen.

22.02.2012

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