Gersfeld - 10.02.2012Biosphärenreservat Rhön

Birkwild im Moor

Seit Jahren überwintern erstmals wieder Birkhähne im Roten Moor. Dies teilt der Birkhuhnbeauftragte und Ranger des Biosphärenreservats, Georg Sauer, mit. Die Tiere nutzen die Knospen der Karpatenbirken und deren Schutz, um die kalte Jahreszeit zu überstehen.
Es handelt sich um besenderte Tiere, welche im Rahmen eines gemeinsamen, länderübergreifenden Monitoring von bayerischen und hessischen Birkhuhnschützern beobachtet werden.
Speziell in Hessen ist man sehr erfreut darüber, dass die scheuen und überaus bedrohten Tiere den Weg in das Rote Moor zurückgefunden haben und damit erstmals wieder ein Nachweis des Birkhuhnes in Hessen möglich wurde.

Die Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön appelliert daher an alle Wintersportler und Wanderer, auf den ausgewiesenen Wanderwegen und Loipen zu bleiben und unnötige Störungen zu vermeiden. Es wird darauf hingewiesen, dass für den Bereich des Moores als Naturschutzgebiet und Kernzone ein striktes Wegegebot besteht.
Hundehalter werden gebeten, im Bereich des Moores und dessen Umfeld die Hunde an der Leine zu führen.
Die Naturwacht führt zum Schutz der Birkhühner derzeit verstärkt Kontrollen in diesem sensiblen Bereich durch.

10.02.2012

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