Gersfeld - 16.12.2011Biosphärenreservat Rhön

Querfeldein ist voll daneben!

RHÖN: Die Hessische Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön appelliert rechtzeitig zu Beginn der Wintersportsaison an alle Skilangläufer, Schneeschuhwanderer und Wanderer, die Loipen und Wanderwege bitte nicht zu verlassen. Sobald sich im Winter eine geschlossene Schneedecke gebildet hat, beginnt für viele Wildtiere in der Rhön die härteste Zeit des Jahres. Für zahlreiche Säugetiere und Vögel wird es sehr schwer, noch an ausreichend Nahrung zu gelangen.

Auch bietet die karge weiße Landschaft kaum Deckung vor Feinden. Umso wichtiger ist es, dass die Tierwelt mit ihren Kräften haushält und sich möglichst wenig bewegt. Jede Störung durch Wanderer oder Skiläufer kann da lebensbedrohlich sein. Jede Flucht zehrt an den Energiereserven und lockt eventuell Feinde auf die Spur.

Die Wintersportler sollten daher immer auf den markierten Loipen, gewalzten Winterwanderwegen und den offiziellen Wanderwegen bleiben. Dies gilt ausdrücklich auch für Schneeschuhwanderer, die auch in der Rhön mittlerweile des Öfteren unterwegs sind. Mit Sorge sieht das Biosphärenreservat Zeitungsinserate, die für den Verkauf oder die Vermietung von Schneeschuhen werben, um durch die unberührte Natur der Rhön wandern zu können.

Torsten Raab, Leiter der Hessischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats, weist deshalb noch einmal darauf hin: In Naturschutzgebieten und im Landschaftsschutzgebiet Hohe Rhön ist das Verlassen der Wanderwege streng untersagt. Und auch außerhalb der Schutzgebiete ist es in unserer dichtbesiedelten Landschaft ein Gebot der Vernunft und der Rücksichtnahme zum Schutz der heimischen Tierwelt, auf den Wegen zu bleiben. Hundehalter werden deshalb gebeten, ihre Hunde unbedingt an der Leine zu führen.

 

 

16.12.2011

Zurück zur News-Übersicht

Unsere Sponsoren

Weitere Sponsoren