07.11.2019Trägervereine & Partner

Streuobstwiesen sollen Immaterielles Kulturerbe werden: Hochstamm Deutschland stellt Antrag

Der bundesweit tätige Verein Hochstamm Deutschland will seine Streuobstwiesen auf die Liste des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO bringen. Damit der Antrag Erfolg hat, bittet der Verein um Unterstützung.

 

"Die Anerkennung als immaterielles Kulturerbe soll bei den Streuobstwiesen für die dringend benötigte Aufmerksamkeit sorgen und mit dazu beitragen, die Natur sowie die Streuobstkultur und das damit verbundene Wissen zu erhalten", erklärt der Verein auf seiner Webseite. Hinter Hochstamm Deutschland stehen unter anderem Streuobst-Initiativen, Kommunen, Naturschutzverbände und Privatpersonen.

Auf seiner Homepage ruft der Verein zur Unterstützung auf: Dort kann man sich in eine Unterstützerliste eintragen. Der Antrag bei der UNESCO sei zwar bereits Ende Oktober eingereicht worden, "jedoch wird es bis mindestens zum Ende des Jahres noch eine Möglichkeit zur Eintragung dazu geben – wir werden diese dann nachreichen." Die Unterstützerliste sei zwar kein Pflichtbestandteil des Antrags - allerdings erhoffe man sich von einer Eintragung von möglichst vielen Einzelpersonen und Gruppierungen "eine breite Trägerschaft des Antrags und einen Nachweis, dass möglichst viele Streuobstakteure über das Vorhaben informiert wurden und dahinter stehen."

Hier kann man den Antrag einsehen und sich als Unterstützer eintragen.

 

Warum Immaterielles Kulturerbe?

"Die Eintragung in das Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbe würde der Kulturform Aufmerksamkeit schenken, die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit erhöhen und somit die Streuobstkultur mit ihren Produkten, Rezepten, Bräuchen und Festen wieder verstärkt in das Bewusstsein dieser zu rücken. Zum anderen würde eine Eintragung in ein Verzeichnis den Streuobstakteuren und Streuobstwiesenbesitzern die verdiente Wertschätzung für die erbrachten Leistungen und den hohen Arbeits- und Zeitaufwand schenken und diese weiter motivieren, die Streuobstwiesen im Sinne des Allgemeinwohls zu pflegen, erhalten und weiter zu entwickeln und die Kulturform an künftige Generationen weiterzureichen."

 

07.11.2019

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Mit der Anerkennung als Immaterielles Kulturerbe erhofft sich Hochstamm Deutschland unter anderem mehr Wertschätzung für die Streuobstakteure. (Foto: ©Alice_D - stock.adobe.com)

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