Gersfeld - 23.04.2019Biosphärenreservat Rhön

Rhöner Bio-Bratwurst für Gäste aus Indonesien

Eine Delegation aus dem indonesischen Nationalpark Lore Lindu war in der hessischen Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön zu Gast, um zu erfahren, welche Schwerpunkte europäische Biosphärenreservate setzen.

Die Wasserkuppe war für die Gäste aus Asien der letzte Stopp einer zweiwöchigen Rundreise zu Deutschlands Nationalparks und Biosphärenreservaten. Jonas Thielen, Leiter des LIFE-Projekts „Hessische Rhön – Berggrünland, Hutungen und ihre Vögel“, gab der Gruppe einen Überblick zum Thema Artenschutz im Rhöner Biosphärenreservat. Außerdem gab es Infos zu Direktvermarktung, regionalen Wertschöpfungsketten und der Dachmarke Rhön. Viele Fragen hatten die Verantwortlichen aus Lore Lindu – ein etwa 250 000 Hektar großer Nationalpark und UNESCO-Biosphärenreservat im Westen der indonesischen Provinz Zentral-Sulawesi – außerdem zum Zustand der Rhöner Wälder und den Zuständigkeiten im Privatwald.

Über die Kooperation des BRR mit dem Forstamt sprachen Bernd Mordziol-Stelzer und Florian Wilshusen, die die Gruppe ins Forstamt Hofbieber eingeladen hatten. Neben einer Waldbegehung in Hofbieber und einem Rundgang auf der Wasserkuppe mit Infos zum örtlichen Paragliding stand für die Indonesier auch ein Mittagessen auf dem Biohof  Gensler in Poppenhausen auf dem Programm. Bei Bhöner Bio-Rindsbratwürstchen erfuhren sie dort nicht nur, wie Direktvermarktung in der Rhön funktioniert, sondern auch, wie sie schmeckt.

23.04.2019

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Julian Oymanns und Jonas Thielen (hinten von links) von der hessischen Verwaltungsstelle begrüßten die indonesische Reisegruppe auf der Wasserkuppe. / Foto: Biosphärenreservat Rhön

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