05.03.2019Biosphärenreservat Rhön

Neue Mitarbeiterin in der Thüringer Verwaltung

Seit dem 2. Januar 2019 verstärkt Ulrike Schade das Team der Thüringer Verwaltungsstelle als Referentin in der Propstei Zella/Rhön. 

Ausbildung/Studium:

Diplom-Geoökologie (Karlsruher Institut für Technologie) Geoökologie ist eine an Umweltproblemen orientierte, interdisziplinäre Naturwissenschaft. Sie zielt auf das Verständnis der Funktions- und Wirkungsweise der Umwelt, insbesondere um Probleme im Zusammenhang mit der menschlichen Nutzung zu erkennen und zu lösen.

Für welche Arbeitsbereiche sind Sie in der Verwaltungsstelle schwerpunktmäßig zuständig?

für die Leuchtturmprojekte Sternenpark Rhön und Nationales Naturmonument "Grünes Band Thüringen"

Hatten Sie vorher schon etwas vom UNESCO-Biosphärenreservat Rhön gehört?

Davon gehört und gesehen - im Studium -   mitgewirkt zunächst als Geschäftsführerin des länderübergreifenden Naturschutzvereins RhönNatur beispielsweise mit der Projektleitung  "Wildkatze in der Rhön". Danach war ich für die Erstellung des neuen Rahmenkonzeptes als länderübergreifende Koordinatorin an der bayerischen Verwaltungsstelle UNESCO-Biosphärenreservat Rhön angestellt.

Wie waren Ihre Erfahrungen in den ersten Wochen im neuen Job?

Ich möchte an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen für die herzliche Aufnahme zu bedanken! Zum größten Teil war es ein Wiedersehen, denn ich habe während der Erstellung des neuen Rahmenkonzeptes eng mit der Thüringer Verwaltung zusammengearbeitet. Ich habe mich sofort wohlgefühlt und arbeite mich thematisch Stück für Stück ein.

Was macht Ihnen bei der Arbeit am meisten Spaß?

Einmal verspricht die Betreuung der beiden Projekte viel Abwechslung. Man knüpft viele neue Kontakte zu regionalen Akteuren in Thüringen und erhält einen Einblick in die Region. Außerdem ist es für mich persönlich eine Herzensangelegenheit, einen eigenen kleinen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten zu können.

Möchten Sie den Lesern sonst noch etwas mitgeben?

Wie wir im gemeinsamen Prozess zur Erstellung des neuen Rahmenkonzeptes schon ausführlich diskutiert haben, ist die Rhön ein ländlich geprägter Raum, auf den in den nächsten Jahren viele Herausforderungen zukommen werden, wie Globalisierung, demografischer Wandel, Klimawandel oder Energiewende.

Wir sollten die Chancen, die das UNESCO-Biosphärenreservat für die Rhön mit sich bringt – nämlich eine Modellregion für nachhaltige Entwicklung zu sein – nutzen. Die Verwaltungsstellen tragen mit ihren Möglichkeiten der Vernetzung, Bildung, Forschung und Umweltbeobachtung dazu bei, neue Wege für eine Zukunft zu gehen, in der die Menschen mit der Natur im Einklang leben. Aber nur gemeinsam mit den Rhönern können wir wirklich etwas bewegen und die Region als lebenswerten Wohn- und Arbeitsort stärken!

Private Interessen/Hobbys:

Familie, Freunde, Singen, in der Natur sein, Fotografieren

Haben Sie ein Lebensmotto?

Auch der späte Vogel fängt einen Wurm.

Kontakt:

Telefon: +49 (361) 57 392 3338
E-Mail: ulrike.schade@nnl.thueringen.de

UNESCO-Biosphärenreservat Rhön - Verwaltung Thüringen
Propstei Zella/Rhön - Goethestraße 1,  36452 Zella/Rhön

05.03.2019

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Diplom Geoökologin Ulrike Schade verstärkt seit Januar das Team der Thüringer Verwaltung im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön.

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