Presse- und Infomaterial zum Download

Im Laufe der Jahre haben wir viele Dutzend kurze und längere Broschüren herausgebracht. Das Spektrum der behandelten Themen ist außerordentlich breit. In unseren Verwaltungsstellen und Infozentren liegen diese Publikationen selbstverständlich auch gedruckt bereit. Über unseren PDF-Katalog stehen alle Print-Produkte als Downloads zur Verfügung.

Landschaften, Tiere und Pflanzen der Rhön sind auch exzellente Fotomotive. Einige besonders schöne und aussagekräftige Aufnahmen bieten wir als Poster an.

Der elektronische Newsletter erscheint jeweils um den 8. des Monats. Er geht an einen großen Verteiler von Partnern und Freunden des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön. Interessierte Institutionen und Einzelpersonen können sich kostenlos in den Verteiler aufnehmen lassen. Die enthaltenen Artikel und Fotos stehen den Medien zur Übernahme zur Verfügung. Die vorausgegangenen Folgen sind über unser Archiv zugänglich.

Zum Filtern der einzelnen Kategorien klicken Sie einfach auf die entsprechenden grünen Buttons:

Forschung und Monitoring in den deutschen Biosphärenreservaten

Forschung ist der ursprüngliche Kern des Programms „Der Mensch und die Biosphäre" (MAB), welches 1970 von der UNESCO gegründet wurde mit dem Ziel, die komplexen Beziehungen zwischen dem Menschen und seiner Umwelt länderübergreifend und interdisziplinär zu erforschen.

Als Modellgebiete für diesen damals wie heute sehr anspruchsvollen Ansatz angewandter Forschung wurde 1974 das weltweite Netz der Biosphärenreservate initiiert und Gebiete ausgewiesen, die neben dem Schutz von Lebensräumen und der umweltverträglichen Nutzung der Naturgüter auch als Orte für die Durchführung dieser Forschung dienen sollen.

Rundblick Rhön Dezember 2014

  • Auf leisen Pfoten:
    An die 200 Wildkatzen in der Rhön
    Warum sich jahrelanges Monitoring ausgezahlt hat
  • Urgestein und Universalgelehrter:
    Zum 75. Geburtstag von Dr. Franz Müller
    Wodurch ein Freund der Natur nicht nur in der Rhön Spuren hinterlässt
  • „Unter einem guten Stern“:
    Zwischenbilanz des Sternenparks
    Wie ein anspruchsvolles Vorhaben Fahrt aufnimmt
  • Großes Hilfsprogramm für den Wappenvogel der Rhön:
    Start des „Artenhilfsprojekts Rotmilan in der Rhön“
    Warum es sich lohnt für diesen Greifvogel Partei zu ergreifen

Freiwillige in Parks

Der größte Wert der Nationalen Naturlandschaften sind – neben ihren Natur und Kulturschätzen – Menschen, die sich für sie begeistern; Menschen, die sich mit Freude für sie einsetzen und die in ihrem Engagement persönliche Erfüllung finden. Um diesen Wert dauerhaft zu erhalten, zu pflegen und wachsen zu lassen, ist ein professioneller Rahmen notwendig. Den Rahmen bietet das Freiwilligenprogramm der Nationalen Naturlandschaften „Freiwillige in Parks“.

Rundblick Rhön November 2014

  • Modellregion mit weltweiter Strahlkraft:
    Festakt zur erfolgreichen Evaluierung und Erweiterung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön
  • Der Schneider ist zurück:
    Heimkehr eines verlorenen Fisches

  • Nach 400 Jahren endlich wieder zurück:
    Biber in Thüringen
    Worüber sich die Artenschützer freuen
  • Die Rhön grüßt Berlin:
    Ein Weihnachtsbaum für den Deutschen Bundestag
    Warum ein „Tannenbaum“ aus Silges auch eine Friedensbotschaft ist

Rundblick Rhön Oktober 2014

  • Gemeinde Bastheim v.d. Rhön
    Weil wir die 22 neuen Kommunen in Bayern herzlich willkommen heißen
  • Umweltverträgliche Leuchten für den Sternenpark:
    Treffen mit den Licht - Experten
    Warum Licht auch Dunkelheit braucht
  • Von der Rhön lernen:
    Delegation aus Indonesien zu Gast im Landkreis Fulda
    Wieso uns die Regenwälder interessieren

Grünlandprojekt Biosphärenreservat Rhön

Natur und Landschaft der Rhön sollen - trotz geringer werdender staatlicher Fördermittel - in hoher Qualität erhalten und weiterentwickelt werden. Das Grünlandprojekt soll Landwirten ermöglichen naturfördernd und dennoch (oder gerade deshalb) wirtschaftlicher zu arbeiten. Darüber wird eine langfristige Sicherung der Arbeitsplätze in der Landwirtschaft angestrebt. Ökologisch intakte Natur soll auch als wichtige Grundlage des Tourismus nachhaltig gefördert werden, denn der naturbezogene Fremdenverkehr ist eine dauerhafte Einkommensquelle der Rhöner. Daher soll über Flächennutzung auch der einmalige Landschaftscharakter des "Landes der offenen Fernen" erhalten bleiben. Erreicht werden diese Ziele durch großflächige extensive Beweidung.

Rundblick Rhön September 2014

  • Geheilt entlassen: Seltene Sumpfohreule gerettet

  • Märchenhaft: Naturerlebniscamp in der Hochrhön

  • „Ein gemeinsames Ziel“:
    Interview mit Rana Kaviani, Biologin aus dem Iran

  • Den Sinkflug verhindern: Start für ein großes Rotmilan-Projekt

  • Thüringisches Rhön
    Gymnasium: Zum 19. Mal „Umweltschule in Europa“

Herkulesstaude - gefährliche Schönheit am Wegesrand

Die Herkulesstaude, auch Riesenbärenklau genannt, stammt aus dem Kaukasus. Im 19. Jahrhundert wurde das Riesen-Doldengewächs als botanische Attraktion in die heimischen Gärten und Parkanlagen eingeführt und verwilderte von dort aus. Wegen ihres Blütenreichtums wurde sie durch Imker ausgesät. Auch Jäger brachten sie als Deckungspflanze für das Wild aus.

Die Herkulesstaude ist ein sogenannter Neophyt. Dies sind Pflanzen, die ursprünglich nicht in Europa vorkamen und erst durch den Menschen zu uns gelangt sind. Durch ihre aggressive Ausbreitung stellt diese gebietsfremde Art zunehmend ein Problem für die Erhaltung der Artenvielfalt, auch im Biosphärenreservat Rhön, dar.

Rundblick Rhön August 2014

  • Impulse für die Artenvielfalt: Der bayerische Umweltminister im Biber-Revier
  • „Ein besonderer Tag“: Anerkennung des Sternenparks im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön
  • Raum für die Natur: Vorbereitungen in der neuen Kernzone am Heidelstein
  • Vorausschauende Planung:
    Verein Natur- und Lebensraum Rhön legt ein regionales Entwicklungskonzept vor

Im Visier: Die Rhöner Pflanzenwelt

Die Bewahrung der biologischen Vielfalt und der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen zählen zu den Hauptaufgaben unserer Gesellschaft. Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Arten und Biotope werden dabei in Zeiten knapper Kassen oft kritisiert, weil Erfolge nicht sofort sichtbar werden. Biosphärenreservate nehmen auch hier eine Modell- und Vorbildfunktion ein, weil dort lenkende Konzepte für langfristig erfolgreichen Naturschutz entwickelt und umgesetzt werden.

Unter der Leitung des Biologen Uwe Barth hat sich eine Arbeitsgruppe ein Artenschutzkonzept für die Pflanzenwelt des Biosphärenreservats Rhön zusammengestellt.

Rundblick Rhön Juli 2014

  • Kinder als „Schäfer“: Naturerlebnisse besonderer Art in Silges
  • Rhöner Impressionen: Neue Fotoausstellung auf der Wasserkuppe
  • Von deutschen Erfahrungen lernen: Gruppe aus Nordkorea in der thüringischen Rhön
  • Minister Jürgen Reinholz als Grillspezialist: Würdigung von Thüringens „Nationalen Naturlandschaften“
  • Heimatforschung: Historische Kulturlandschaft in Burkardroth



Junior-Ranger

Das Junior-Ranger-Programm der Nationalen Naturlandschaften ist ein Bildungs- und Freizeitprogramm, das allen Kindern und Jugendlichen von 7- 12 Jahren offen steht. Begleitet von Rangern und Bildungsbeauftragten erkunden Junior Ranger die Nationalen Naturlandschaften.

Sie lernen die Werte, Aufgaben und Besonderheiten der Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks kennen, begeben sich auf die Spur der Wildtiere, setzen sich mit natürlichen, geschichtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auseinander und begleiten die
Ranger bei ihrer Arbeit.

Rundblick Rhön Juni 2014

  • Erfolgreiche Evaluierung: UNESCO - Status für weitere 10 Jahre gesichert
  • Die Rhön als Paradies der Forscher:
    Tag der Kernzonenforschung am Dreienberg
  • „Lucia“ als Botschafterin auf dem Hessentag: Reger Andrang am Stand des Biosphärenreservats Rhön

Kernzonen - Urwälder von morgen

Die UNESCO schreibt für die mittlerweile über 450 weltweit verteilt liegenden Biosphärenreservate eine Zonierung in Kern-, Pflege- und Entwicklungszonen vor. Im länderübergreifenden Biosphärenreservat Rhön wurden inzwischen 29 Kernzonen mit einer Fläche von etwa 2.700 Hektar ausgewiesen.

In den Kernzonen soll sich die Natur vom Menschen unbeeinflußt entwickeln. Sie sind daher von der Bewirtschaftung ausgenommen. Dadurch werden natürliche, dynamische Abläufe möglich, wie sie für intakte Ökosysteme kennzeichnend sind. Kernzonen im Biosphärenreservat Rhön sind sowohl naturnahe Laubwälder (Buchen- und Edellaubholzwälder) als auch Hochmoore und einige wenige Offenlandbereiche, in denen die natürliche Wiederbewaldung (Sukzession) beobachtet werden soll.

Mediendienst 05/2014

  • Lupine erobert im Biosphärenreservat Rhön immer mehr Lebensraum
  • Reifelager für Rhöner Käse eingeweiht

Malbuch Rhön

Das Malbuch Rhön beinhaltet mehrere Tatsachen über die Rhön. Außerdem sind dort schöne Motive der Rhön. Diese können ausgemahlt werden.

 

Dieses Malbuch vermittelt Grundwissen über die Rhön kompakt und zugleich auch spielerisch.

Mediendienst 04/2014

  • Ausstellung widmet sich alten und gefährdeten Haustierrassen
  • Junior-Ranger errichten Krötenzaun
  • Sicherer Wohnraum für den Schwarzstorch
  • Mit langjährigen Partnern für 2014 viel geplant
  • Zwei Tage lang Elektromobilität zum Anfassen
  • Beim Wandern die biologische Vielfalt erleben

Naturschätze der Rhön - Borstgrasrasen

"Was man von den Pflanzen der Schweizer Alpen bemerkt hat, gilt auch von denen des Kreuzberges und der Rhöngebirge überhaupt, dass sich nämlich viel wohlriechender sind, als jene, welche unten in den Tälern wachsen".

Dies schrieb im Jahre 1816 der Heimatforscher F.N. Baur über die duftenden Borstgrasrasen der Rhön.

Heute sind sie seltene Biotope geworden. Die ungewöhnlich ausgedehnten, artenreichen und noch immer genutzten Borstgrasrasen der Rhön sind in ganz Deutschland einzigartig.

Mediendienst 03/2014

  • Ausstellung „Der Kreuzberg in der Rhön – gelebter Glaube“ im Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe eröffnet
  • 250 Veranstaltungen rund um das Biosphärenreservat Rhön – Jahresprogramm 2014 für die hessische Rhön vorgestellt
  • Hessischer Teil des Biosphärenreservats Rhön strebt Partnerschaft mit Österreich an
  • Historische Kulturlandschaftselemente in der Marktgemeinde Geroda erfasst

Naturschätze der Rhön - Hochmoore

„Aus diesem Sumpfe steigen fast täglich Nebel empor, und in schwülen Sommernächten sind Entzündungen brennbarer Materie, die auf des Moores Oberfläche gleich schönen brennenden Lichtern herumirren, gar nicht selten. “
Dies schrieb im Jahre 1803 der in Simmershausen lebende Heimatforscher Franz Anton Jäger über das Rote Moor. Unland, Stätte der Einöde und des Schreckens, geheimnisvoll und schaurig: So stellen sich die meisten von uns auch heute noch die Moore vor. Dabei sind sie vor allem Flächen der rar gewordenen „unberührten“ und noch weitgehend intakten Natur. Moore gehören zu den seltensten und gleichzeitig am meisten gefährdeten Lebensräumen unserer Heimat. Sie verdienen daher in besonderem Maße unsere Aufmerksamkeit und strengen Schutz vor Störungen.

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