Presse- und Infomaterial zum Download

Im Laufe der Jahre haben wir viele Dutzend kurze und längere Broschüren herausgebracht. Das Spektrum der behandelten Themen ist außerordentlich breit. In unseren Verwaltungsstellen und Infozentren liegen diese Publikationen selbstverständlich auch gedruckt bereit. Über unseren PDF-Katalog stehen alle Print-Produkte als Downloads zur Verfügung.

Landschaften, Tiere und Pflanzen der Rhön sind auch exzellente Fotomotive. Einige besonders schöne und aussagekräftige Aufnahmen bieten wir als Poster an.

Der elektronische Newsletter erscheint jeweils um den 8. des Monats. Er geht an einen großen Verteiler von Partnern und Freunden des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön. Interessierte Institutionen und Einzelpersonen können sich kostenlos in den Verteiler aufnehmen lassen. Die enthaltenen Artikel und Fotos stehen den Medien zur Übernahme zur Verfügung. Die vorausgegangenen Folgen sind über unser Archiv zugänglich.

Zum Filtern der einzelnen Kategorien klicken Sie einfach auf die entsprechenden grünen Buttons:

Rundblick Rhön August 2014

  • Impulse für die Artenvielfalt: Der bayerische Umweltminister im Biber-Revier
  • „Ein besonderer Tag“: Anerkennung des Sternenparks im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön
  • Raum für die Natur: Vorbereitungen in der neuen Kernzone am Heidelstein
  • Vorausschauende Planung:
    Verein Natur- und Lebensraum Rhön legt ein regionales Entwicklungskonzept vor

Grünlandprojekt Biosphärenreservat Rhön

Natur und Landschaft der Rhön sollen - trotz geringer werdender staatlicher Fördermittel - in hoher Qualität erhalten und weiterentwickelt werden. Das Grünlandprojekt soll Landwirten ermöglichen naturfördernd und dennoch (oder gerade deshalb) wirtschaftlicher zu arbeiten. Darüber wird eine langfristige Sicherung der Arbeitsplätze in der Landwirtschaft angestrebt. Ökologisch intakte Natur soll auch als wichtige Grundlage des Tourismus nachhaltig gefördert werden, denn der naturbezogene Fremdenverkehr ist eine dauerhafte Einkommensquelle der Rhöner. Daher soll über Flächennutzung auch der einmalige Landschaftscharakter des "Landes der offenen Fernen" erhalten bleiben. Erreicht werden diese Ziele durch großflächige extensive Beweidung.

Rundblick Rhön Juli 2014

  • Kinder als „Schäfer“: Naturerlebnisse besonderer Art in Silges
  • Rhöner Impressionen: Neue Fotoausstellung auf der Wasserkuppe
  • Von deutschen Erfahrungen lernen: Gruppe aus Nordkorea in der thüringischen Rhön
  • Minister Jürgen Reinholz als Grillspezialist: Würdigung von Thüringens „Nationalen Naturlandschaften“
  • Heimatforschung: Historische Kulturlandschaft in Burkardroth



Herkulesstaude - gefährliche Schönheit am Wegesrand

Die Herkulesstaude, auch Riesenbärenklau genannt, stammt aus dem Kaukasus. Im 19. Jahrhundert wurde das Riesen-Doldengewächs als botanische Attraktion in die heimischen Gärten und Parkanlagen eingeführt und verwilderte von dort aus. Wegen ihres Blütenreichtums wurde sie durch Imker ausgesät. Auch Jäger brachten sie als Deckungspflanze für das Wild aus.

Die Herkulesstaude ist ein sogenannter Neophyt. Dies sind Pflanzen, die ursprünglich nicht in Europa vorkamen und erst durch den Menschen zu uns gelangt sind. Durch ihre aggressive Ausbreitung stellt diese gebietsfremde Art zunehmend ein Problem für die Erhaltung der Artenvielfalt, auch im Biosphärenreservat Rhön, dar.

Rundblick Rhön Juni 2014

  • Erfolgreiche Evaluierung: UNESCO - Status für weitere 10 Jahre gesichert
  • Die Rhön als Paradies der Forscher:
    Tag der Kernzonenforschung am Dreienberg
  • „Lucia“ als Botschafterin auf dem Hessentag: Reger Andrang am Stand des Biosphärenreservats Rhön

Im Visier: Die Rhöner Pflanzenwelt

Die Bewahrung der biologischen Vielfalt und der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen zählen zu den Hauptaufgaben unserer Gesellschaft. Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Arten und Biotope werden dabei in Zeiten knapper Kassen oft kritisiert, weil Erfolge nicht sofort sichtbar werden. Biosphärenreservate nehmen auch hier eine Modell- und Vorbildfunktion ein, weil dort lenkende Konzepte für langfristig erfolgreichen Naturschutz entwickelt und umgesetzt werden.

Unter der Leitung des Biologen Uwe Barth hat sich eine Arbeitsgruppe ein Artenschutzkonzept für die Pflanzenwelt des Biosphärenreservats Rhön zusammengestellt.

Mediendienst 05/2014

  • Lupine erobert im Biosphärenreservat Rhön immer mehr Lebensraum
  • Reifelager für Rhöner Käse eingeweiht

Junior-Ranger

Das Junior-Ranger-Programm der Nationalen Naturlandschaften ist ein Bildungs- und Freizeitprogramm, das allen Kindern und Jugendlichen von 7- 12 Jahren offen steht. Begleitet von Rangern und Bildungsbeauftragten erkunden Junior Ranger die Nationalen Naturlandschaften.

Sie lernen die Werte, Aufgaben und Besonderheiten der Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks kennen, begeben sich auf die Spur der Wildtiere, setzen sich mit natürlichen, geschichtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auseinander und begleiten die
Ranger bei ihrer Arbeit.

Mediendienst 04/2014

  • Ausstellung widmet sich alten und gefährdeten Haustierrassen
  • Junior-Ranger errichten Krötenzaun
  • Sicherer Wohnraum für den Schwarzstorch
  • Mit langjährigen Partnern für 2014 viel geplant
  • Zwei Tage lang Elektromobilität zum Anfassen
  • Beim Wandern die biologische Vielfalt erleben

Kernzonen - Urwälder von morgen

Die UNESCO schreibt für die mittlerweile über 450 weltweit verteilt liegenden Biosphärenreservate eine Zonierung in Kern-, Pflege- und Entwicklungszonen vor. Im länderübergreifenden Biosphärenreservat Rhön wurden inzwischen 29 Kernzonen mit einer Fläche von etwa 2.700 Hektar ausgewiesen.

In den Kernzonen soll sich die Natur vom Menschen unbeeinflußt entwickeln. Sie sind daher von der Bewirtschaftung ausgenommen. Dadurch werden natürliche, dynamische Abläufe möglich, wie sie für intakte Ökosysteme kennzeichnend sind. Kernzonen im Biosphärenreservat Rhön sind sowohl naturnahe Laubwälder (Buchen- und Edellaubholzwälder) als auch Hochmoore und einige wenige Offenlandbereiche, in denen die natürliche Wiederbewaldung (Sukzession) beobachtet werden soll.

Mediendienst 03/2014

  • Ausstellung „Der Kreuzberg in der Rhön – gelebter Glaube“ im Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe eröffnet
  • 250 Veranstaltungen rund um das Biosphärenreservat Rhön – Jahresprogramm 2014 für die hessische Rhön vorgestellt
  • Hessischer Teil des Biosphärenreservats Rhön strebt Partnerschaft mit Österreich an
  • Historische Kulturlandschaftselemente in der Marktgemeinde Geroda erfasst

Malbuch Rhön

Das Malbuch Rhön beinhaltet mehrere Tatsachen über die Rhön. Außerdem sind dort schöne Motive der Rhön. Diese können ausgemahlt werden.

 

Dieses Malbuch vermittelt Grundwissen über die Rhön kompakt und zugleich auch spielerisch.

Mediendienst 02/2014

  • 209 Veranstaltungen werben für die Vielfalt im Biosphärenreservat Rhön – Jahresprogramm 2014 für Umweltbildung und Umweltinformation vorgestellt

Naturschätze der Rhön - Borstgrasrasen

"Was man von den Pflanzen der Schweizer Alpen bemerkt hat, gilt auch von denen des Kreuzberges und der Rhöngebirge überhaupt, dass sich nämlich viel wohlriechender sind, als jene, welche unten in den Tälern wachsen".

Dies schrieb im Jahre 1816 der Heimatforscher F.N. Baur über die duftenden Borstgrasrasen der Rhön.

Heute sind sie seltene Biotope geworden. Die ungewöhnlich ausgedehnten, artenreichen und noch immer genutzten Borstgrasrasen der Rhön sind in ganz Deutschland einzigartig.

Mediendienst 01/2014

  • Aktionsplan für bessere Lebensgrundlagen der Wildkatze vorgestellt
  • Auszeichnung als „Bildungsträger für nachhaltige Entwicklung“
  • Kernzonenforschung: Wo der Wald vermessen wird
  • Land soll konkret bei Sicherung des Berggrünlands helfen
  • Neue Stromtrassen könnten die Rhön zerschneiden
  • Außenbeleuchtung ja – aber wie ist sie vernünftig?
  • Evaluierungsbericht liegt als Broschüre vor

Naturschätze der Rhön - Hochmoore

„Aus diesem Sumpfe steigen fast täglich Nebel empor, und in schwülen Sommernächten sind Entzündungen brennbarer Materie, die auf des Moores Oberfläche gleich schönen brennenden Lichtern herumirren, gar nicht selten. “
Dies schrieb im Jahre 1803 der in Simmershausen lebende Heimatforscher Franz Anton Jäger über das Rote Moor. Unland, Stätte der Einöde und des Schreckens, geheimnisvoll und schaurig: So stellen sich die meisten von uns auch heute noch die Moore vor. Dabei sind sie vor allem Flächen der rar gewordenen „unberührten“ und noch weitgehend intakten Natur. Moore gehören zu den seltensten und gleichzeitig am meisten gefährdeten Lebensräumen unserer Heimat. Sie verdienen daher in besonderem Maße unsere Aufmerksamkeit und strengen Schutz vor Störungen.

Mediendienst 17/2013

  • Es gibt wieder mehr Schwarzstörche in der Rhön als angenommen
  • „Haus am Roten Moor“ soll erlebnis- und umweltorientierte Besuchereinrichtung werden
  • 2013 wurden so viele Wildkatzen wie in den letzten drei Jahren zusammen nachgewiesen
  • Auch 2014 wieder Umweltpraktikum der Commerzbank im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön
  • Nationale Naturlandschaften Thüringens reisen durchs Land

Naturschätze der Rhön - Kalkmagerrasen

Der Begriff "Magerrasen" umfasst verschiedene, in der Regel durch extensive Landnutzung entstandene, ausdauernde Grünlandgesellschaften auf nährstoffarmen Standorten. Der Kalkgehalt des Bodens bestimmt neben anderen Standortfaktoren die Vegetation. Magerrasen auf kalkhaltigem Gestein werden als Kalkmagerrasen bezeichnet.

Die Kalkmagerrasen der Rhön sind im Hinblick auf Großflächigkeit, Vernetztheit und Pflegezustand herausragende Ökosysteme der mitteleuropäischen Kulturlandschaft.

Die natürlichen Kalkmagerrasen auf extrem flachgründigen und für Sträucher und Bäume nicht besiedelbaren Standorten bedürfen keiner Pflege. Alle anderen benötigen eine Fortführung oder Wiederaufnahme der extensiven landwirtschaftlichen Nutzung, um langfristig als gehölzarme Landschaft erhalten zu bleiben.

Mediendienst 16/2013

  • Bundesweites Dialogforum „Erneuerbare Energien in Tourismusregionen – Chancen, Risiken und Grenzen“
    tagte im Biosphärenreservat Rhön

Naturschätze der Rhön - Kalkniedermoore und Kalktuffquellen

Moore und Sümpfe sind vielgestaltige Lebensräume. In ihnen leben zahlreiche seltene und zum Teil hochspezialisierte Pflanzen und Tiere.

Als Moor bezeichnet man aus geologischer Sicht jede natürliche Lagerstätte von Torf mit einer Mindestmächtigkeit von 30 cm. Torfe sind Böden, deren Anteil an organischen Komponenten größer als 30% ist.

Flächen, die durch Wasserüberschuss geprägt sind, aber in denen sich eine 30 cm starke Torfschicht noch nicht bilden konnte, werden als Sumpf bezeichnet. Daraus können sich Moore entwicklen.

Aus ökologischer Sicht spricht man von Mooren, wenn Boden, Tier- und Pflanzenwelt während des überwiegenden Teils eines Jahres durch Wasserüberschuss geprägt sind.

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