Hilders

Von einem Hang des Westbergs hat Hermann Eckert ein Bild von Hilders, gelegen in der hessischen Rhön, aufgenommen. Die Stadt liegt im Ulstertal unterhalb des Buchschirmbergs. Um die Kirche St. Bartholomäus breitet sich rundlich die Stadt aus. Am Hang des Buchschirmbergs haben Menschen Äcker angelegt, die zum Teil durch Hecken getrennt werden. Nur der Gipfel des Buchschirmbergs selbst war vollständig bewaldet. Die offene Fläche rechts neben dem Buchschirmberg ist der Battenstein, der durch Beweidung offen gehalten wurde. Von Hilders weg führten an beiden Seiten der Gipfel Straße entlang. Um den Ort selbst stehen viele Obstbäume. Der Hang des Aufnahmeorts wird von blühenden Wiesen gesäumt. Vor etwa 90 Jahren führte durch das Ulstertal noch eine Bahnlinie, die vom Rhönklub eröffnet wurde, um den Norden Rhön besser zu vernetzen.

Die im Vordergrund zu sehende Wiesen durch den Ausbau der Stadt und dem Bau einer Schwimmhalle kleiner geworden. Um den alten Ortskern mit der Kirche hat sich die Siedlung deutlich weiter ausgedehnt. Vor allem an den Hängen entlang und entlang des Ulstertals wurden Häuser gebaut. Mit dem Bau neuer Häuser ist auch neue Art der Energiegewinnung dazu gekommen: Solarenergie. Vermehrt entdeckt man auf den Häuser Solarzellen. Durch die Ausdehnung der Stadt aber auch dem Wald vom Buchschirmberg aus haben sich die offenen Flächen verkleinert und deren Nutzung durch den Menschen verändert. Ackerbau wird kaum betrieben, die verbliebenen Wiesen werden gemäht, wie an der Wiese im Vordergrund zu sehen ist. Die Flächen auf dem Buchschirmberg und dem Battenstein werden heute noch extensiv bewirtschaft. Aus dem Wald unter dem Buchschirmberg taucht eine Siedlung mit vielen kleinen Häusern auf. Es handelt sich um eine Ferienhaussiedlung und ist nur ein Hinweis von vielen, dass der Ort vor allem in der touristischen Branche sehr aktiv ist. Während früher noch die Landwirtschaft mit einer wichtigsten Erwerbquellen war, so ist es heute der Tourismus.

Damaliger Blick auf die Stadt Hilders (Sammlung Hermann Eckert/Rhönmuseum Fladungen)

Heutige Ansicht von Hilders (Foto: Matthias Poppe)

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