Friesenhausen

Die Postkarte gibt uns einen Blick über das Wannetal auf das Örtchen Friesenhausen. Im Zentrum des Dorfes steht die katholische Kirche St. Anna, die im gotischen Stil erst 1910 errichtet wurde. Drum herum stehen Höfe mit länglichen gezogenen Gebäuden. Schräg rechts vor der Kirche steht ein helles Trafohäuschen, was an eine Stromtrasse gebunden ist, die durch das Wanne-Tal verläuft. In der Senke liegen beweidete Grünlandfläche, der Bach selber von Büschen und Bäumen gesäumt. An den Ort grenzt eine Streuobstwiese. Die Flächen um den Ort wurden für den Ackerbau genutzt.

Heute muss man etwas weiter entfernt von dem damaligen Aufnahmestandort stehen, um einen Blick auf Friesenhausen zu erhalten. Der Ufersaum der Wann besteht aus hochgewachsenen Bäumen, die Friesenhausen verdecken. Gut zu erkennen ist noch die Kirche des Ortes. Links neben der Kirche ist Siedlungsfläche weiterhin vorhanden, nur gibt es eine Ausdehnung der Siedlung auf der anderen Seite der Kirche entlang. Baukräne am äußersten Rand der Siedlung deuten daraufhin, dass das Dorf auch noch weiter wächst. Auch wenn Landwirtschaft das Bild um das Dorf noch prägt, so ist dies nicht mehr der Haupterwerb der Menschen in diesem Dorf. Die Nähe zu Fulda und zur Rhön macht diesen Ort attraktiv für Menschen zum Leben und natürlich auch für Touristen.

Historische Ansicht von Friesenhausen (Sammlung Hermann Eckert/Rhönmuseum Fladungen)

Heutige Ansicht von Friesenhausen (Foto: Lukas Müller)

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