Drei unterschiedliche Landnutzungskonzepte

Unterteilt:

Kernzonen, Pflegezonen und Entwicklungszonen

Im UNESCO-Biosphärenreservat versuchen wir das Zusammenspiel von Mensch und Natur zu regeln, indem wir die Gesamtfläche in Gebiete mit unterschiedlichen Schwerpunkten einteilen.

Gebiete
im Biosphärenreservat 
 Welche Ziele
werden umgesetzt?
 Flächen-
größe [ha]
Stand
01.09.2013
Flächenanteil [%] 
 Kernzonen  F, B, S  7.369  3,07
 Pflegezonen  F, B, S, R  53.967  22,15
 Entwicklungszone  F, B, S, R  181.988 74,79 

F= Forschung/Monitoring, B=Bildung/Kommunikation, S=Schutz, R=Regionalentwicklung

 

In den mind. 3 % der Fläche bereit gestellten Kernzonen entwickelt sich die Natur gemäß ihrer eigenen Dynamik. Der Mensch tritt hier lediglich als Beobachter (Monitoring), Forscher oder Kommunikator dieser Wildnisgebiete auf.

 

Die Pflegezonen (über 20 % der Fläche) können vom Menschen umsichtig genutzt werden. Zum Beispiel für ökologisch orientierte Land- und Forstwirtschaft, Landschaftspflege, Maßnahmen zur Umweltbildung oder naturschonenden Tourismus.

 

Im größten Gebiet des UNESCO-Biosphärenreservats – der Entwicklungszone - gibt es die geringsten Auflagen. Hier können Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie unter den üblichen gesetzlichen Auflagen wirtschaften. Besonders gefördert wird die Verarbeitung und Vermarktung regionaler Produkte.

Kernzonen (dunkelgrün), Pflegezonen (hellgrün) und Entwicklungszonen (hellgelb) im Biosphärenreservat Rhön (Stand: Aug. 2013)

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