Wer sieht mit den Ohren?

"Wer sieht mit den Ohren und fliegt mit den Händen?"

 

Worum gehts?

Die Kinder beschäftigen sich mit den besonderen Lebensbedingungen der Fledermäuse und lernen, warum die Fledermaus Schutz braucht und wie sie sich deswegen verhalten müssen.

 

Wer machts?

Dies ist ein offenes Angebot, das ab dem Kindergartenalter eingesetzt werden kann. Die Unterrichtsinhalte und -methoden werden auf die einzelnen Gruppen individuell angepasst.

 

Wie wird’s gemacht?

Für dieses Thema benötigt es erst einmal den Input von Fachwissen, da in der Regel nur wenig wirkliches Vorwissen vorhanden ist. Dennoch wird erst einmal dieses Vorwissen aus der Gruppe abgefragt und mit einer alten Sage „angeheizt“ um die Spannung auf dieses rätselhafte Tier noch ein wenig zu erhöhen.

Nun wird erst der Körperbau der Fledermaus besprochen, wobei ein Kind bis etwa 1,30 m Größe in ein mitgebrachtes Fledermauskostüm schlüpfen darf. Anhand dieses Kindes kann dann sehr deutlich auf die Besonderheiten der Lebensweise und ihren Anpassungen daran eingegangen werden. Interaktive Spiele und eine Lügengeschichte, bei der die Fehler gefunden werden müssen, runden die inhaltliche Vorbereitung für die anschließende Exkursion ab.

Endlich geht es hinaus in den Lebensraum der Fledermäuse und wir machen uns aktiv auf die Suche nach ihnen. Dabei werden ein bat-detector erklärt und genutzt. Die Exkursionsteilnehmer dürfen versuchen, jagende Fledermäuse in dem Lichtkegel ihrer mitgebrachten Taschenlampen einzufangen und bekommen so auch einen Eindruck von der Geschicklichkeit dieser Tiere.

 

Und was geht mich das an?

Was ist der Nutzen einer Tierart für den Menschen? Neben der rein sachlichen Ebene (etwa 500 Gramm Mücken vertilgt eine Fledermaus im Jahr) geht es auch um die ethische Ebene und die Verpflichtung der Menschen, sich aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt einzusetzen.

 

Wo? Wie lang? Was sind die Kosten?

Wir kommen mit unserem Umweltbildungsteam direkt an Ihre Einrichtung im bayerischen Teils des Biosphärenreservates Rhön. Für die Durchführung der Spiele sollte eine Wiese mit etwa 1.000 m² zur Verfügung stehen und man sollte einen Bach oder Weiher, sowie Hecken oder eine Streuobstwiese in fußläufig erreichbarer Entfernung nutzen können. Die Dauer ist von etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang bis zwei Stunden nach Sonnenuntergang. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Weitere Infos:

Naturpark und Biosphärenreservat Bayer. Rhön e.V.,

Biosphärenzentrum „Haus der Langen Rhön“, Oberelsbach, Tel: 09774 - 910 260, info@nbr-rhoen.de

Biosphärenzentrum "Haus der Schwarzen Berge", Oberbach, Tel: 09749-91 22 0, infozentrum@rhoen.de

Zurück zur Übersicht

Die Anatomie eines Handflüglers, Foto: Umweltbildungsteam

Auf der Suche nach einer echten Fledermaus hilft der bat detector, Foto: Umweltbildungsteam

Unsere Sponsoren

Weitere Sponsoren