HOCHRHÖNER - Kuppenrhön-Panorama

Die Rhön wird als Land der offenen Fernen betitelt. Ihre unbewaldeten Höhen mit weiten Ausblicken macht sie daher zum perfekten Ausflugsziel für Wanderer. Aus diesem Grund wurde ein Wanderweg verwirklicht, der die anspruchsvollen Kriterien des Deutschen Wandersiegels erfüllt. Dieser Wanderweg wird DER HOCHRHÖNER® genannt.

Die Variante Kuppenrhön des HOCHRHÖNERs erstreckt sich auf ca. 140 km durch das Herz Deutschlands und über drei Ländergrenzen hinweg vom Kurort Bad Kissingen bis ins Soleheilbad Bad Salzungen. Er führt über die höchsten Erhebungen des Mittelgebirges, über Wasserkuppe, Kreuzberg und Ellenbogen. DER HOCHRHÖNER® passiert dabei Höhepunkte wie das Franziskanerkloster auf dem Kreuzberg mit seiner jahrhundertealten Brautradition, die Wiege des Segelflugs auf der Wasserkuppe oder den mythisch anmutenden Felsrücken der Milseburg, einer keltischen Fliehburg mit Ringwallanlage, sowie den höchstgelegenen Ort der Rhön, Frankenheim.

Um die schönsten Landschaftsformationen in den Hochrhöner einbinden zu können, wurden zwei Varianten entwickelt: die westliche Route über die Kuppenrhön und die östliche über das Plateau der Hochrhön. Die hier beschriebene Tour entspricht der westlichen Route und ist als orangefarbenes "Ö" auf weißem Grund zu erkennen.

 

Auf letzterer gibt der Wald bald dem Blick frei auf die Wasserkuppe, mit 950 Meter die höchste Erhebung Hessens und der Rhön. Der Weg auf den Berg der Segelflieger führt vorbei an der Quelle der Fulda, die mit der Werra zur Weser wird. Segelflugmuseum und Groenhoff-Haus des Biosphärenreservats, sowie das Rhön Info Zentrum laden zum Besuch auf der Wasserkuppe ein.

Vorbei an der markanten Kuppel des Radoms geht der Weg an der Nordseite der Wasserkuppe zum Fliegerdenkmal. Vorbei an Abtsroda geht es hinauf zum Gipfel des Weiherberges: der Ausblick auf die Wasserkuppe und die westliche Rhön ist atemberaubend.

Die Milseburg, neben der Wasserkuppe und dem Kreuzberg sicherlich der bekannteste Berg in der Rhön – ist das nächste Etappenziel. Von dem markanten Felsgipfel hat man einen phantastischen Rundblick. Vorbei am Naturschutzgebiet „Oberbernhardser Höhe“ geht es in weiten Schleifen durch Wald bis nach Langenberg. Kurz vor der Ortschaft hat man eine hervorragende Aussicht in die nördliche Rhön und weit noch darüber hinaus.

Durch Wiesen, Obsthaine, Felder und Buchenwald zieht sich der Hochrhöner nördlich von Gotthards steil den Hang hinauf und erreicht bald die Grenze zwischen Hessen und Thüringen. Heute stellt die Grenze für den Wanderer kein Hindernis mehr dar. Früher war sie Teil des Eisernen Vorhangs. Vorbei am idyllisch gelegenen Dorf Habel geht es an den Fuß des Habelberges, der ebenfalls mit Resten einer keltischen Wallanlage aufwartet. Um den Berg herum geht es schließlich hinunter nach Tann. Das Städtchen im Ulstertal besitzt ein Stadttor, schöne Fachwerkhäuser, Brunnen und das Schloss des Adelsgeschlechts „Von der Tann“ aus dem 16. Jahrhundert. Im Museumdorf sind alte, gut erhaltene Häuser aus anderen Orten der Rhön versammelt.

Von hier klettert der Hochrhöner wieder hinauf zur hessisch-thüringischen Grenze und folgt dort dem ehemaligen Kolonnenweg der DDR-Grenztruppen nach Süden. Kurz vor Andenhausen trifft die Westroute des Hochrhöners wieder mit der Ostroute zusammen.

Übernachtungen & Pauschalangebote:

Diese Unterkünfte befinden sich direkt oder in unmittelbarer Nähe des Wanderwegs. Genißen Sie die Gastfreundlichkeit am Hochrhöner und entspannen Sie sich nach einem erlebnisreichen Wandertag.

Oder entscheiden Sie sich direkt für ein komplettes Arrangement mit einem der Pauschalangebote.

Streckendaten

  • Höchster Punkt: 950 Meter
  • Länge: 142
  • Schwierigkeit: Mittel
  • Dauer: 8 - 9 Tage
  • Aufstiegs-Höhenmeter: 4315 Meter

Wanderer auf dem Weg zum Kreuzberg (Foto: Thomas Lemke)

Horn (Foto: Thomas Lemke)


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