Mit dem Nachtwächter durch Buchenau

29.09.2017 - 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr

Auf seiner Nachtwächtertour durch das nächtliche Buchenau e rfahren wir viel über das Leben seiner frühren Bewohner, den Schlössern und den Rittern, die einst dort wohnten. Der Besitz der Herrn von Buchenau umfasste einst den Umfang einer mittleren Grafschaft. Es ist kaum zu glauben das der kleine Ort Buchenau so eine Bedeutung hatte. Drei Schlösser, die erste neu erbaute Ev. Kirche, nach der Reformation, die Adelsbegräbnisse, einige Fachwerkhäuser und Mühlen zeugen noch davon. https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Buchenau: Das Schloss wurde zwischen 1611 und 1618 von Georg Melchior von Buchenau und seiner Frau Agnes von Schwalbach im Stil der Weser-Renaissance erbaut. Ältestes Gebäude am Schlossgelände ist das Generalshaus, welches von Georg von Buchenau (1535–1563) und seiner Frau Susanne von Mansbach 1550 erbaut wurde. Des Weiteren finden sich am Gelände das Försterhaus, in dem der zuständige Förster zur Verwaltung des Forstes wohnte, das Berghaus, welches 1953 als Internatshaus erbaut wurde, das Garagenhaus, die alte Landwirtschaft, das Seminarhaus, ein Backhaus sowie das Torhaus.
1680 verkaufte die Familie Buchenau das Schloss mit 3/8 ihres Gesamtvermögens an ihren Gläubiger, den Fürstabt zu Fulda. Dieser tauschte später das Schloss gegen das Schloss in Burghaun mit der Familie Schenck zu Schweinsberg ein. Die Familie Schenck zu Schweinsberg war in die Gegend gekommen, als die Familie von Haune 1628 im Mannesstamme ausstarb. Der fuldische Rat Volpert Daniel Schenk zu Schweinsberg hatte eine von Haune zur Gattin und erbte deren Besitz in Burghaun. Diese Familie zog 1694 nach Buchenau und bewohnte Schloss und Obere Burg. Ihr Einkommen bezog die Familie aus dem Waldbesitz, welcher zu dem Schloss gehörte. Später kam eine Ziegelei hinzu. 1904 wurde an das Generalshaus ein Turm angebaut – als Kopie des Turmes auf der Wartburg. Am Schloss wurde 1910 ein weiterer Treppenaufgang angebaut, der sogenannte Hochzeitsturm, da er anlässlich der Hochzeit von Hans Schenck zu Schweinsberg mit seiner Frau Else erbaut wurde.

Generalshaus Schloss Buchenau
1912 war Hans Schenck zu Schweinsberg zahlungsunfähig. Nach seinem Selbstmord wurde das Schloss verkauft. Es wechselte danach mehrmals den Besitzer. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Mittelbau errichtet. Zu dieser Zeit waren Flüchtlinge aus dem Elsass im Schloss untergebracht.
1924 erwarb die Stiftung Landerziehungsheime Hermann Lietz das Schloss und betrieb dort bis 1984 ein Internat. Danach wurden die Gebäude als Umsiedlerheim genutzt.
Seit 2001 befindet sich das Anwesen wieder in Privatbesitz. Heute werden das Schloss und die dazugehörenden Gebäude als Tagungs- und Gruppenhaus genutzt. Es bietet 125 Betten und viele verschiedene Tagungsräume.
Veranstaltungsort:
Ev. Kirche Buchenau
Kirchweg 19
36132 Eiterfeld-Buchenau (Hessen )
Kosten:
2,50 €, Kinder kostenfrei
Veranstalter:
Biosphärenreservat Rhön
Groenhoff-Haus - Wasserkuppe 8
36129 Gersfeld
Tel.: 06672-1852
Fax:
vwst@brrhoen.de
http://www.brrhoen.de
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