Wie das Obst über den Winter kommt

Sonstige Veranstaltungen

19.09.2017 bis 21.09.2017

Nahrung haltbar zu machen, war für die Menschen auf dem Land früher lebenswichtig. Obst wurde in Dörrhäusern getrocknet, wie sie einst vieler-
orts zu finden waren. Meist standen sie am Dorfrand. Zu groß wäre andern-
falls die Brandgefahr gewesen, wenn in den Dörrhäusern das Feuer angeschürt wurde.

Von unten her beheizte es die regalartigen Gestelle mit den hölzernen Horden, auf denen die ganzen Zwetschgen und die in Scheiben geschnitten-
en Äpfel und Birnen lagerten. Durch die Hitze wurde den Früchten das Wasser entzogen. Dadurch blieb das Obst länger genießbar. Außerdem wurde es leichter und kleiner und damit auch besser transportierbar.

Am Ende des Verfahrens stand ein zuckerhaltiges und vitaminreiches, vor allem aber haltbares, Lebensmittel. Das Dörrobst war Teil der Ernährung der Landbevölkerung in der kalten Jahreszeit und sorgte für Abwechslung auf dem oftmals kargen Speisezettel. Am Dörrhäuschen aus Rothausen können die Besucher bei der Herstellung von Trockenobst zuschauen und sich über diese alte Konservierungsart informieren.
Veranstaltungsort:
Fränkisches Freilandmuseum Fladungen
Bahnhofstraße 19
97650 Fladungen (Bayern)
Veranstalter:
Fränkisches Freilandmuseum Fladungen
Tel.: 09778 9123-0
info@freilandmuseum-fladungen.de
http://freilandmuseum-fladungen.de
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In den sogenannten Dörrhäusern wurde das Obst früher haltbar gemacht und war so auch im Winter verfügbar (Foto: Jens Englert/Fränkisches Freilandmuseum Fladungen)

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