Kernzone Sommertal

Größe & Lage

Die Kernzone Sommertal umfasst eine Gesamtfläche von 32,48 Hektar. Bereits 1957 wurde das Sommertal als Teilfläche des „LSG Sommertal“ unter Schutz gestellt. Im jahr 1994 wurde das NSG Sommertal einstweilig sichergestellt und mit der überarbeiteten Verordnung des Biosphärenreservat Rhön von 2006 wurde das Sommertal zur Kernzone.


Beschreibung & Bestand

Die Hänge des Sommertals werden durch die Schichten des Unteren Muschelkalks geprägt. Die Hangkante der Hochfläche wird von den sehr widerständigen Terebratulabänken gebildet, während in den Steilhängen die bis mehrere Meter mächtigen, härteren Kalksteinbänke der Oolithzone zwischen den schnelle verwitternden Mergelkalken des Unteren und Mittleren Wellenkalks für die starke Hangneigung und die Bodeneigenschaften bestimmend sind.

Die Kernzone „Sommertal“ umfasst vornehmlich die Orchideen-Buchenwälder am Südhang sowie der Frühlingsplatterbsen-Buchenwald.

Angrenzend an die Kernzone liegen die Offenlandbereiche mit großen Kalkmagerrasen. Sie bieten den Schmetterlingen „Berghexe“ und „Warrens Dickkopffalter“ einen Lebensraum.


Tourismus

Vom Ort Fischbach/Rhön führen mehrere Wege in das Gebiet. Besonders hervorzuheben ist der Rundwanderweg „Hexenpfad“. Der Fischbach verlässt das Gebiet mit einem mehrstufigen, zwar künstlich geformten, aber im Laufe der Jahrzehnte naturnah versinterter Wasserfall oberhalb eines Teiches. Direkt in die Kernzone Sommertal führen keine Wege hinein.

Kernzone Sommertal (Quelle K.Marbach)


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