Kernzone Roßberg

Größe & Lage

Die Kernzone Roßberg umfasst eine Gesamtfläche von 217,71 Hektar.  Seit 2001 ist das Gebiet als Naturwaldparzelle (Bannwald) ausgewiesen mit 133,33 ha.

Seit 2006 mit einer Erweiterungsfläche auf die jetzige Größe als Kernzone ausgewiesen.

 

 

Beschreibung & Bestand

Die flache Kuppe vom Roßberg wird von einem Basaltdeckenrest gebildet, der bis zu 60 m Mächtigkeit erreicht.

Der Roßberg ist überwiegend von Wald bedeckt. Auf größeren Flächen sind Waldmeister- und Waldgersten-Buchenwald ausgebildet. An den Blockhalden ist Eschen-Ahorn-Schlucht- und Schatthangwald entwickelt.

Ehemalige Fichtenflächen wurden durch das Sturmereignis Kyrill 2007 zu großen Freiflächen.

Hier entwickelt sich ein Mischwald ohne Einfluss des Menschen.

Der Schwarzstorch findet in diesem Umfeld - die Nähe zum Kohlbach und der Ulster, aber auch die ungestörten Waldflächen - hervorragende Bedingungen für die Aufzucht seiner Nachkommen. Häufig kann er entlang des Kohlbachs gesichtet werden.
 

 

Tourismus

Von Kranlucken aus erreicht man die Roßbergkanzel von der Damian-Ritz-Strasse über den Holzweg nach etwa 6 Kilometern.

Von der Roßbergkanzel hat man einen eine fantastische Sicht über das Geisaer Amt sowie das Hessische Kegelspiel.

 

 

Textquelle: Naturschutzgebiete Thüringens, TLUG und Stiftung Naturschutz (Hrsg.), 2012

Blick von der Roßberg-Kanzel zum Hessischen Kegelspiel (Foto: K.Marbach, BR Rhön)


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