Kernzone Klosterwald

Größe & Lage

Die Kernzone Klosterwald umfasst eine Gesamtfläche von 83,79 Hektar und ist seit 2006 Teil der Kernzonen des Biosphärenreservats.

 

Beschreibung & Bestand

Charakteristisch für das gesamte Gebiet der Kernzone ist die Ausbildung von Basaltblockfeldern, die vollständig mit Wald bestockt sind. Auf den Basaltblockschuttfeldern treten Edellaubbaumarten wie Gewöhnliche Esche, Sommer-Linde, Berg-Ahorn und Berg-Ulme bestandsbildend hervor. Sie kommen einem blockreichen Eschen-Ahorn-Schlucht- und -Schatthangwald nahe.

Bemerkenswert ist der hohe Anteil an naturnahen Laubwäldern, die sehr den in der Vorderrhön vorkommenden natürlichen Waldgesellschaft entsprechen.  Dabei ist die Rotbuche die verbreitetste Baumart im Gebiet. Sie bildet über Muschelkalk und Basalt Waldgersten- bzw. Waldmeister-Buchenwald sowie auf wärmegetönten Standorten Orchideen-Buchenwald.

   

Tourismus

Die West- und Ostgrenzen der Kernzone Klosterwald werden von Forstwegen gebildet, die von Hümpfershausen und seinem Ortsteil Sinnershausen, Parkmöglichkeit beim Schloß Sinnershausen, gut zu erreichen ist. 

Von diesen Wegen aus erhalten die Besucher einen Einblick in das schützenswerte Biotop und dessen naturnahen Waldbestand.

 

Textquelle: Naturschutzgebiete Thüringens, TLUG und Stiftung Naturschutz (Hrsg.), 2012 

Blick in die Kernzone Klosterwald (Foto: K.Marbach, BR Rhön)


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