BNE Schulaktionswochen

Folgende Aktionen für Schulen wurden von der UNESCO Dekade - Bildung für Nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet:

 

"Frühstücken: Gesund – Regional – Nachhaltig!"

Worum geht`s?

Umweltbildung mit nachhaltiger Wirkung bei Kindern und Jugendlichen zu verankern heißt, Inhalte erfahrbar und lebensnah zu vermitteln. Ein wichtiges Themenfeld stellt dabei immer wieder der Bereich der regionalen und gesunden Lebensmittel dar. Hier ist jeder Akteur und kann durch die eigenes verantwortungsbewusstes Konsumverhalten seine Umwelt beeinflussen.

Aus diesen Gründen gibt es ein Bildungsangebot für Schulen ab der dritten Jahrgangsstufe zum Thema „gesundes Frühstück“. Die Aktion „Frühstücken: Gesund – Regional – Nachhaltig“ zeigen Schülern auf, wie jeder Einzelne durch das alltägliche Verhalten etwas für die Umwelt und auch für seine Mitwelt tun kann. Es geht um die

- Stärkung der eigenen Leistungsfähigkeit durch eine gesunde Ernährungsweise

- Stärkung des Familienlebens durch eine Wertschätzung der gemeinsamen Mahlzeit

- Stärkung der regionalen Wirtschaft durch eine bewusste Verwendung heimischer Produkte

 Wer machts?

Schulklassen ab der dritten Jahrgangsstufe

 Wie wird’s gemacht?

Als Einstieg überlegen wir gemeinsam, was Qualitätskriterien für unser Frühstück sein könnten. Nun werden die mitgebrachten Lebensmittel gesichtet und sortiert.

Nach einem ausgiebigen Frühstück mit anschließender Bewegungspause widmen wir uns der Frage, was wir eigentlich genau konsumiert haben, und was diese Nahrungsmittel in und mit unserem Körper anstellen. Wie sieht eine ausgewogene Ernährung aus?

Nach welchen Kriterien gestalten wir unseren Einkauf? Was auswählen aus der riesigen Auswahl an Produkten? Was sind regionale Warenkreisläufe? Und was für einen ökologischen Rucksack trägt eine Erdbeere mit sich herum?

 Und was geht mich das an?

Durch diesen Projekttag wird der soziale und ernährungsphysiologische Wert des Frühstücks heraus gestellt. Außerdem wird den Teilnehmern bewusst, dass sie durch ihren Einkauf mehr Effekte als die Beschaffung der eigenen Nahrung auslösen. Es werden regionale Warenkreisläufe und Kriterien für ein bewusstes Konsumverhalten vorgestellt.

 

"Schuhgröße XXL"

Worum gehts?

Wir gehen der Frage nach, wie viel Flächenverbrauch wir durch unsere Lebensweise verursachen und durch welche Faktoren unser "ökologischer Fußabdruck" beeinflusst wird. Was können wir machen, damit uns unsere Erde nicht zu klein wird?

 Wer machts?

Schulklassen ab der neunten Jahrgangsstufe

 Wie wird’s gemacht?

Als Einstieg gibt es ein Planspiel, in dem einzelne Gruppen (Länder) mit unterschiedlichen Ausgangsvoraussetzungen hinsichtlich Rohstoffen, Produktionsmitteln und Know How möglichst viel Geld verdienen sollen, indem sie von ihnen produzierte Waren an die "Weltbank" (Spielleitung) verkaufen. Zu verschiedenen Zeiten wird das Geschehen durch nur wenige oder auch alle Länder betreffende Ereignisse beeinflusst.

 Durch die Methode Planspiel werden alle Schüler gleich in das Geschehen eingebunden. Da es für die einzelnen Länder unterschiedliche Startbedingungen gibt, erreicht die Klasse schnell eine emotional sehr aufgeladene Spielatmosphäre. Durch das eigene (berechtigte) Gefühl zum Teil sehr ungerecht behandelt worden zu sein (durch eine schlechte Startsituation) kann die Spielleitung in der Auswertung des Planspieles überleiten zu den Themen "Globale Gerechtigkeit", "Chancenverteilung" und "Ökologischer Fußabdruck".

 Und was geht mich das an?

Durch diesen Projekttag soll das Überdenken des eigenen Lebensstils angestoßen werden. Durch das voran gegangene Planspiel wurden große Teile der Klasse in die Rolle von Ländern mit wirtschaftlich stark begrenzten Möglichkeiten versetzt. Auch mit dem höchsten Einsatz können diese Schüler beim Planspiel nicht mit den besser ausgerüsteten "Industrieländern" konkurrieren. Die dadurch provozierte Empörung und das Gefühl, ungerecht behandelt worden zu sein, wird von der Spielleitung in die eher abstrakte Ebene "Lebensstil" und "Ökologischer Fußabdruck" übertragen.

  Weitere Infos:

Naturpark und Biosphärenreservat Bayer. Rhön e.V.,

Michael Dohrmann, Tel: +49(9774)910251, michael.dohrmann@nbr-rhoen.de

Frühstückswochen

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