Geisa/Rhön

Die Stadt Geisa ist ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum im mittleren Ulstertal. Bereits im Jahr 817 wurde Geisa erstmals urkundlich als Besitz des Kloster Fuldas erwähnt. Die Stadt Geisa ist seit dem Mittelalter von einer Stadtmauer umgeben, die bis heute in weiten Teilen noch erhalten geblieben ist. Die Stadtrechte wurden im Jahr 1302 urkundlich festgehalten.

 

Kulturhistorischer Schatz:

Geisa ist ein Ort mit Kleinstadtcharakter. Die mittelalterliche Silhouette prägt mit vielen historischen Bauten das Stadtbild. Die 1489-1504 erbaute katholische Stadtpfarrkirche St. Philippus und Jakobus befindet sich im Mittelpunkt Geisas. Sie ist heute die einzige erhaltene Kirche gotischen Stiles im Geisaer Land. Gleich hinter dem historischen Rathaus geht es hoch zum Schlossplatz. Das Barockschloss entstand auf alten Grundmauern und Gewölben neben dem Fürstlichen Schloss. Früher diente es als Jagdschloss und Sommerresidenz der fuldischen Fürstäbte und Fürstbischöfe. Heute ist das Barockschloss Sitz der Point Alpha Stiftung.

 

Touristischer Schatz:

Im Geisaer Land gibt es viele Möglichkeiten, mit dem Rad oder als Wanderer unterwegs zu sein. Der Ulstertalradweg ist Teil des Rhönradweges. Über 55 km führt der Weg von Philippsthal nach Wüstensachsen. Der sehr gut ausgebaute Radweg weist nur geringe Steigungen auf und ist für Jung und Alt sehr gut geeignet.

Verschiedene Wanderwege starten in Geisa. Einer der schönen Wege ist der Naturlehrpfad Geisaer Wald. Anschauliche Tafeln informieren über Landschaft, Flora und Fauna der Region. Der Naturlehrpfad ist ein abwechslungsreicher Wanderweg in typischer Rhönlandschaft mit weiten Ausblicken und Panoramawegen sowie schönen Rastplätzen bis zum Ziel.

Weitere Informationen gibt es in der Verwaltungsstelle des Biosphärenreservates Thüringische Rhön in Zella / Rhön.

Naturschutzfachlicher Schatz:
Der Rockenstuhl liegt ca. 5 km südlichen von Geisa zwischen Ulster- und Geisatal. Bedingt durch den aufragenden Basaltkegel und seiner geografischen Lage ist er mit seinen 529 m ein weithin sichtbares Wahrzeichen des Geisaer Landes. Auf dem Kopf des Rockenstuhls befinden sich noch Reste einer ehemaligen Burganlage. In unmittelbarer Nähe befindet sich eine Schutzhütte. Zwischen Geisa und dem Rockenstuhl verläuft ein historischer Wanderlehrpfad, auf welchem man geschichtliche Hintergrundinformationen erfährt.

Hinweis:

Wir bieten kurzweilige Stadt-und Museumsführungen, Apothekenführungen und Kirchen-und Turmführungen sowie Kartenmaterial für interessierte Gäste an!

 

Weitere Informationen und Auskünfte:

Stadtverwaltung Geisa
Tourismusbüro
Marktplatz 27
39419 Geisa
Telefon: 036967 69115
E-Mail: info@geisa.de

 

Fotos: Stadtverwaltung Geisa


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