Gewöhnliche Pestwurz

(Petasites hybridus)


Wie sieht sie aus?

Der 30 bis 60cm hohe Blütenschaft der Pestwurz erscheint bereits ab März bis April und ist braunrot beschuppt. Die Blüten sind rötlich bis weiß in einem traubenförmigen Blütenstand. Dieser enthält entweder meist männliche oder meist weibliche Blüten. Die nach der Blüte erscheinenden Blätter übertreffen an Größe alle heimischen Pflanzen. Sie sind bis zu einem Meter lang gestielt und bis zu 60cm breit. Im Umriss ist das Blatt herzförmig und am Rand grob gezähnt.

In welchem Lebensraum wächst sie?

An Bach- und Flussufern, an Gräben und in feuchten Wiesen

Wo kommt sie vor?

Sie wächst oft zahlreich an Bächen, Gräben und Flussufern, gelegentlich auch auf überschwemmten, nährstoffreichen Wiesen. Sie ist besonders im Bergland verbreitet.

Noch was Wissenswertes:

Im Mittelalter galt sie als Mittel gegen die Pest, wodurch sie auch zu ihrem Namen kam. In der Volksmedizin wurde die Pestwurz zur Behandlung von Geschwüren, Wunden, Atemwegs- und Harnleiden genutzt. Tatsächlich hat man ihr eine krampflösende Wirkung bestätigt. Im Naturzustand enthält die Pflanze allerdings krebserregende und leberschädigende Stoffe. In der Pharmazie beinhalten Präparate Inhaltsstoffe zur Behandlung von Migräne, chronischer Bronchitis und lindert Verdauungsbeschwerden.

 

Foto: Isis Göde, piclease.de


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