Sumpf-Dotterblume, Schmalzblume

(Caltha palustris)


Wie sieht sie aus?

Die Sumpf-Dotterblume erreicht eine Wuchshöhe von 15 bis 40 cm. Zwischen April und Mai leuchtet die sie goldgelb an Bächen und auf nassen Wiesen. Erkennbar als Hahnenfußgewächs ist sie an ihren Schalenblüten mit unzähligen Staubgefäßen. Die nieren- bis herzförmigen, dunkelgrünen Blättern breiten sich niederliegend bis aufrecht um den kräftigen Wurzelstock aus.

In welchem Lebensraum wächst sie?

Auen-, Erlenbruch- und Quellwälder, Sumpf- und Nasswiesen, an Gräben, Bachufern und Teichen.

Wo kommt sie vor?

Auf feuchten Standorten, in Talsenken und Sumpfwiesen ist die Sumpf-Dotterblume in der Rhön noch häufig anzutreffen. Zusammen mit Kohl-Kratzdistel, Schlangen-Knöterich und der Engel-Wurz ergeben sich charakteristische Sumpf-Dotterblumen-Wiesen. Die Leitart ist ein Anzeiger für ökologisch wertvolle Feuchtwiesen und Indikator für einen hohen Grundwasserstand

Noch was Wissenswertes:

Die Sumpf-Dotterblume ist giftig und wird auch von den Weidetieren gemieden. Die Blüten wurden allerdings früher zum Färben von Butter verwendet.

 

Foto: Klaus Reitmeier, piclease.de


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