Berg-Aster, Kalk-Aster

(Aster amellus)


Wie sieht sie aus?

Im August beginnt die Berg-Aster zu blühen und kündigt uns damit den Herbst an. Sie wird zwischen 20 und 50cm hoch und begegnet uns mit auffälligen Blütenköpfen. Die goldgelben Röhrenblüten bilden einen markanten Kontrast zu den umgebenden violetten Strahlenblüten. Die rauhaarigen Blätter sind lanzettlich und wechselständig entlang des rötlichen Stängels angeordnet.

In welchem Lebensraum wächst sie?

Kalkmagerrasen, lichte Wälder, an sonnigen Waldrändern und Säumen.

Wo kommt sie vor?

In der Rhön tritt die Berg-Aster herdeweise auf und kann auf vereinzelten Flächen blaue Teppiche bilden. Besonders in wärmeren Lagen ist sie auf Kalkböden verbreitet. In den Weinberglagen findet die wärmeliebende Pflanze sehr gute Standortbedingungen.

Noch was Wissenswertes:

Die Berg-Aster ist eine seltene Vertreterin der Kalkmagerrasen-Arten. Wegen der späten Blütezeit wird die Pflanze durch eine Mahd vor Oktober geschwächt. Häufig findet man sie deshalb in Säumen und Randstreifen. Im Biosphärenreservat ist die Berg-Aster eine Zielart,weshalb eine entsprechende Pflege der Kalkmagerrasen gefordert ist.

 

Foto: August Falkner, piclease.de


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