Zypressen-Wolfsmilch

(Euphorbia cyparissias)

Wie sieht sie aus?

Die Zypressen-Wolfsmilch tritt meist in Gruppen  auf. Die 15-50cm hohe Stängel sind mit bläulich-grünen Blättern dicht belaubt und erinnern an einen Tannenwedel. Die einzelnen Blüten sind zu einer endständigen Trugdolde vereinigt. Auffällig geformt und gefärbt sind bei den Wolfsmilchgewächsen die Hochblätter, die zur Blütezeit, April bis Juli, gelb leuchten und sich zur Fruchtreife rot färben.

In welchem Lebensraum wächst sie?

Kalkmagerrasen, Sandtrockenrasen, lichte Wälder, in Feldrainen und Ruderalgesellschaften.

Wo kommt sie vor?

Als Trockenzeiger wächst die Zypressen-Wolfmilch meist auf trockenen und nährstoffarmen Böden. In gemähten oder beweideten Mager- oder Sandtrockenrasen. Auch in lichten Wäldern und in Feldrainen ist diese häufig zu finden.

Noch was Wissenswertes:

Die Blüten der Zypressen-Wolfsmilch sondern  honig-duftendem Nektar ab und sind deshalb auch sehr beliebt bei Bienen und anderen Insekten.

Der weiße Pflanzensaft der Zypressen-Wolfmilch ist giftig. Vieh und Schafe meiden die Pflanze (Weideunkraut), während sich die Raupen des gefährdeten Wolfsmilchschwärmers nicht daran stören. Beim Menschen sollte der Hautkontakt mit dem Milchsaft vermieden werden, da dieser Entzündungen hervorrufen kann.

 

Foto: Gerd Röder, piclease.de


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