Trollblume, Glotzblume

(Trollius europaeus)

Wie sieht sie aus?

Der 20 bis 60 cm hohe Stängel ist kahl und meistens unverzweigt. Die Blätter haben eine dunkelgrüne, glatte Oberfläche und sind fünffach gefiedert. Auffällig ist ihre 2 – 3 cm große, kugelförmige, gelbe Blüte. Die Trollblume ist giftig. Blütezeit: Mitte Mai bis Mitte Juni.

In welchem Lebensraum wächst sie?

Bevorzugt Feuchtwiesen, Teich- oder Bachränder. Sie ist an ein kühles Klima angepasst und daher in den Höhenlagen der Mittelgebirge zu finden.

Wo kommt sie bei uns vor?

NSG Lange Rhön auf höher gelegenen Grünlandflächen.

Noch was Wissenswertes:

Bedingt durch die Zerstörung ihres Lebensraumes, geht der Bestand in Deutschland zurück. Die Trollblume verschwindet, wenn die Feuchtwiesen stark gedüngt (bei Beweidung), entwässert oder aufgeforstet werden. In der Rhön gibt es sie noch, aber keine Massenvorkommen. Sie gilt als gefährdet und steht auf der Roten Liste. Den Beinamen „Glotzblume“ hat sie, weil ihre dicken Blütenkugeln den Betrachter „anglotzen“.

 

Foto: Jürgen Holzhausen


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