Silberdistel, Rhöndistel, Wetterdistel, Eberwurz

(Carlina acaulis)

Wie sieht sie aus?

Sie ist eine niedrig wachsende Staude mit weißen bis silberfarbene lange Stängelblätter, , diese sind stachelig gezähnt. Die Blütenköpfe sind ca. 10 cm groß. Je nach Standort ist der Stiel zwischen 5 und 30cm lang. Selten stehen einzelne Blüten, sie sind meist in Gruppen zusammen.

In welchem Lebensraum wächst sie?

Kalkmagerrasen. Trockenrasen. Selten auch im Borstgrasrasen. Oft in Verbindung mit Wachholder oder anderen typischen Pflanzen des Biotopes Kalkmagerrasen.

Wo kommt sie bei uns vor?

In den Hochlagen der kalkhaltigen Rhön, wie z.B. Hammelburg, Ostheim, Arnsberg, Hohe Geba, Hühnfeld,

Noch was Wissenswertes:

Da diese Pflanze unter Naturschutz steht, darf sie nicht gepflückt oder ausgegraben werden. Sie hat starke tiefe Pfahlwurzel. Bei schlechtem Wetter geht die strohblumernartige Blüte zu, daher auch der Name Wetterdistel. Beweidung ist an ihren Standorten unproblematisch, da die Silberdistel von den Tieren nicht gefressen wird. Wegen der großen Bekanntheit und Auffälligkeit in der Rhön, nennt man sie auch Rhöndistel.

 

Foto: Jürgen Holzhausen


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