Schlüsselblume

(Primula veris & elatior)

Wie sieht sie aus?

Unsere einheimischen Primeln haben 15 – 25 cm hohe, blattlose Stängel. Die Blätter sind runzelig und am Boden angeordnet. Die Hohe oder Gewöhnliche Schlüsselblume blüht hellgelb, die Wiesen-Schlüsselblume dagegen dottergelb. Blütezeit: April. Die Wiesenschlüsselblume wurde früher heilkundlich verwendet und wird daher auch Arznei-Schlüsselblume genannt.

In welchem Lebensraum wächst sie?

Die Gewöhnliche Schlüsselblume findet man in naturnahen Wäldern mit ausreichend basisch und nährstoffreichen Böden. Die Wiesen – Schlüsselblume ist meist auf kalkhaltigen und trockenen Böden anzutreffen. Sie bevorzugt waldfreie Gebiete, da sie lichtbedürftig ist und deshalb auch Himmelsschlüssel genannt wird.

Wo kommt sie bei uns vor?

Auf artenreichen Bergwiesen bzw. in Halbtrockenrasen, in mageren Wiesen und auf Kalk.

Noch was Wissenswertes:

Eine starke Düngung mögen beide Arten nicht. Außerdem verschwinden sie, wenn zu häufig oder zu früh gemäht wird. Aber auch bei ausbleibender Nutzung besteht Gefahr – vor allem für die Wiesen-Schlüsselblume – die dadurch in ihrem Wuchs gehemmt wird. Trotz zahlreicher und teils großer Bestände im Biosphärenreservat Rhön ist ein Rückgang erkennbar. Die Schlüsselblumen stehen daher unter Schutz und dürfen nicht gepflückt oder ausgegraben werden.

 

Foto: Jürgen Holzhausen


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