Märzenbecher

(Leucojum vernum)

 

Wie sieht sie aus?

Der Märzenbecher ist ein etwa 25 cm großes Zwiebelgewächs mit länglichen Blättern. Die glockenförmigen weißen Blüten, die mit einem grünen und gelben Punkt an der Spitze versehen sind, sind charakteristisch für diese Pflanze. Zwischen Februar und April liegt die Blütezeit. In der Rhön blüht er in den Bachtälern ab Mitte März, in den Hochlagen oft erst im April

In welchem Lebensraum wächst sie?

Wald

Wo kommt sie vor?

Man findet den Märzenbecher auf feuchten, nährstoffreichen Wiesen und in Laubwäldern auf Kalk oder Basalt.

Noch was Wissenswertes:

Der Märzenbecher ist geschützt und gilt als gefährdet, er darf daher nicht gepflückt werden. Im UNESCO-Biosphärenreservat ist er eine der botanischen Zielarten, weil er im feuchten Grünland der Talwiesen eine extensive Bewirtschaftung mit geringem Düngereinsatz anzeigt.

Im Wald besiedelt er nur naturnahe Laubwälder. Seine Anwesenheit bedeutet, dass eine nachhaltige Nutzung im Sinne des Biosphärenreservats-Prinzip stattfindet. So ist es nicht verwunderlich, dass dieser Frühlingsbote in allen Kernzonen des Biosphärenreservates anzutreffen ist.

Foto: Ulrike Schade


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