Echter Alant

(Inula helenium)

 

Wie sieht er aus?

Der Echte Alant trägt von Juli bis September gelbe Blüten mit einem Durchmesser von etwa 6-8 cm, wobei die Blütenblätter sehr schmal und lang sind. Die Pflanze wird bis zu 2 m hoch und auch die auf der Unterseite mit Filzhaaren besetzten Blätter können Längen von bis zu 50 cm erreichen.

 

In welchem Lebensraum wächst er?

Der Echte Alant wächst oft in Gewässernähe, auf lockeren, sandigen und nährstoffreichen Böden, inzwischen aber auch immer öfter auf Brachen und Wildäckern.

 

Wo kommt er in der Rhön vor?

Derzeit sind nur Vorkommen in der Bayerischen Rhön bekannt, z.B. an der fränkischen Saale und auf Brachen bzw. Wildäckern im Raum Bad Neustadt.

 

Noch was Wissenswertes:

Der Echte Alant ist eine alte Kultur- und Heilpflanze, die inzwischen aber auch als Wildpflanze in einigen Bereichen des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön vorkommt. Bereits in der Antike wurde die Pflanze gegen Husten, Krämpfe und Magenschwäche eingesetzt und wird auch heute noch als Hustenmittel verwendet. Die getrocknete Wurzel wurde früher zur Herstellung eines blauen Farbstoffs genutzt. Der Echte Alant ist eine wertvolle Nektarpflanze für Insekten aller Art.

Alantblüte mit Erdhummel (Foto: Uwe Steigemann)


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