Gemeine oder Gewöhnliche Akelei

(Aquilegia vulgaris)

Wie sieht sie aus?

Die Gemeine Akelei blüht meist lila bis blau in einer Höhe bis etwa 45cm. Die nickenden Blüten erscheinen in der Zeit von Mai bis Juni und haben einen Durchmesser von etwa 3-5cm. Die Blätter sind doppelt dreizählig und leicht behaart.

In welchem Lebensraum wächst sie?

Die Pflanze wächst sowohl in Buchen- und Eichenmischwäldern, als auch an halbtrockenen Heckenstreifen und Wiesensäumen. Der Standort soll nährstoff- und basenreich, mäßig trocken bis frisch sein.

Wo kommt sie bei uns vor?

Sie ist in vielen Bereichen des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön weit verbreitet, hauptsächlich kommt sie aber auf eher kalkreichen Untergründen vor. Auf Basaltboden ist diese eher kaum bis gar nicht zu finden.

Noch was Wissenswertes:

Die Pflanze ist streng geschützt. Wahrscheinlich seit dem späten Mittelalter wurde sie als Zierpflanze in europäischen Gärten verwendet und bereits Hildegard von Bingen beschrieb sie als Heilpflanze mit großem Anwendungsbereich, u.a. wirkt sie bei Leber- und Gallenleiden. Sie enthält unter anderem eine krebserregende Blausäureverbindung (insbesondere in den Samen) und ist giftverdächtig. Daher wird sie heute fast nicht mehr als Heilpflanze eingesetzt. Bestäubt wird die Akelei nur von Insekten mit ausreichend langem Rüssel, wie Hummeln oder Nachtfaltern.

 

 

Gemeine Akelei (Foto: Uwe Steigemann, BRR)


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