Kornblume

(Centaurea cyanus)

Wie sieht sie aus?

Die Kornblume hat hell- bis dunkelblaue, selten auch weiße oder rosa Blüten mit nach außen breiter werdenden gezackten Blütenblättern. Die Pflanze kann bis zu 1 m hoch werden.

In welchem Lebensraum wächst sie?

Als Kulturfolger kommt sie gehäuft am Rande oder mitten auf nicht gespritzten Kornfeldern vor. Auch an Schuttplätzen und ziemlich trockenen Standorten kann man die Kornblume stellenweise mit Kamille und Klatschmohn zusammen finden.

Wo kommt sie bei uns vor?

In der Rhön findet man sie auf fast allen Getreideäckern.

Noch was Wissenswertes:

Die Kornblume ist keine ursprünglich in Mitteleuropa einheimische Pflanze, sondern wurde vermutlich unbewusst mit Saatgut aus dem Mittelmeerraum eingeführt. Bereits im Mittelalter bekam sie ihren deutschen Namen „Kornblume“, weil sie häufig am Rande von Kornfeldern wächst. Wenn Felder überdüngt sind, wächst die Kornblume nicht. Somit gilt sie als Bioindikator, der anzeigt, wie stark ein Feld im vergangenen Jahr gedüngt wurde. Früher wurde sie als Getreideunkraut bekämpft und fas ausgerottet. Deshalb steht sie inzwischen unter Naturschutz und wird sogar extra als Zierpflanze in Gärten angepflanzt. In der Heilkunde wird sie zur Behandlung von Kopfschmerzen, Akne, Fieber, Husten und Insektenstichen verwendet. Sie wird gerne zur Namensgebung von Restaurants, Geschäften oder Bäckereien und in Logos verwendet.

 

Foto: oben: Franz Gruber, piclease.com; unten: Uwe Steigemann, BRR


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