Gewöhnliche Osterluzei

(Aristolochia clematitis)


Wie sieht sie aus?

Die Osterluzei ist eine aufrechte bis zu einem Meter hohe Pflanze mit großen herzförmigen Blättern. Die Blüten sind eher unauffällig gelbgrün gefärbt und an den Blattachsen entspringend. Die Einzelblüte ist zu einem 10 cm langen Röhrenkolben geformt, der in einer ausladenden Lippe mündet. Sie blüht von Mai bis September und verbreitet einen leicht obstartigen Geruch.

In welchem Lebensraum wächst sie?

In lichten Wäldern, alten Weinbergen, an Mauern und sonnigen Heckenlagen.

Wo kommt sie vor?

Sie wächst auf mäßig trockenen, kalk- und nährstoffreichen Böden. Dort bevorzugt sie wärmere Lagen und ist ein Anzeiger für ehemaligen Weinbau.

Noch was Wissenswertes:

Als alte Heilpflanze aus dem Mittelmeerraum ist die Osterluzei in den warmen Weinbaugebieten verwildert und eingebürgert. Wie viele andere Arzneipflanzen ist auch die Osterluzei giftig. Besonders geschätzt wurde sie als Mittel gegen Schlangenbisse. Auch als Wundheilmittel, gegen Fieber und Frauenbeschwerden wurde sie eingesetzt.

Foto: Klaus Jäkel, piclease.de


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