Bärlauch

(Allium ursinum)


Wie sieht sie aus?

Der Bärlauch ist nur am Grund beblättert und hat einen blattlosen, runden oder dreikantigen Stängel, der 15 bis 30 hoch wird. Die oberseits glatten, glänzenden Blätter sind 2 bis 5 cm breit, deutlich gestielt und verströmen den typischen lauchartigen Geruch der Pflanze. Etwa 6 bis 6 Blüten sind zu einer Scheindolde angeordnet und blühen von April bis Juni weiß.

In welchem Lebensraum wächst sie?

Wald, Auwald

Wo kommt sie vor?

Der Bärlauch ist eine Schattenpflanze, weshalb man ihn oft im Wald findet. Vor allem auf nassen, dunklen Standorten wie im feuchten Laubwald, an Quellstellen oder in Auen- und Bruchwäldern wächst er häufig und gilt sowohl als Nässezeiger, als auch als Indikator für nährstoffreiche Standorte.

Noch was Wissenswertes:

Der Bärlauch hat in der Volksmedizin eine lange Tradition. Ihm wird eine reinigende Wirkung auf Blut, Darm und Magen zugeschrieben. Auch heute wird Bärlauch noch gesammelt und zum Würzen verwendet oder als Pesto verarbeitet.

 

Foto: Antje Deepen-Wieczorek, piclease.de


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