Zeitlofs - 25.08.2015Biosphärenreservat Rhön

Gemeindeportrait Markt Zeitlofs (Unterfranken) im Erweiterungsgebiet des Biosphärenreservats Rhön

Im Juni 2014 traf der Internationale Koordinierungsrat der UNESCO eine weitreichende Entscheidung: Er genehmigte die Erweiterung des seit 1991 bestehenden UNESCO-Biosphärenreservats Rhön. Im bayerischen Teil gehören jetzt weitere 22 Kommunen dazu. Das sind 58.113 Hektar Erweiterungsfläche. Die Initiative zu diesem „Beitritt" ging wesentlich von den Kommunen selbst aus. Sie versprechen sich davon positive Entwicklungsimpulse. Denn in Biosphärenreservaten geht es um die Natur UND den Menschen. Ein harmonisches Miteinander stärkt das Ganze.

 

Wir möchten an dieser Stelle Zeitlofs vorstellen:

 

Drei Fragen an Wilhelm Friedrich, Bürgermeister seit Mai 1996

Seit dem Sommer 2014 gehört Ihre Kommune zum UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Vorausgegangen ist ein komplexer Abstimmungs- und Entscheidungsprozess auf mehreren Ebenen. Gehörten Sie dabei zu den „Treibern" oder musste man Sie (und Ihre Gremien) erst überzeugen?

Friedrich: Bereits im Jahr 2005 hatte der Marktgemeinderat der Erweiterung des Biosphärenreservats Rhön unter Einbeziehung des im Naturpark gelegenen Gemeindegebietes in das Biosphärenreservat zugestimmt. Diese Zustimmung stand unter der Voraussetzung, dass im Gebiet des Marktes Zeitlofs keine Kernzone ausgewiesen wird. Ebenso hatten wir den Hinweis gegeben, unter bestimmten Voraussetzungen die Ausgliederung des im Naturpark gelegenen Gemeindegebietes aus dem Biosphärenreservates zu erklären.

Die Begründung hierfür lag einfach darin, dass wir im Markt Zeitlofs bereits Naturschutzgebiete, FFH-Gebiete und den Naturpark Bayerische Rhön haben. Dies wurde eigentlich als genug betrachtet, um mit der Natur im Einklang zu stehen. Der Marktgemeinderat und auch ich gehörten also nicht zu den Treibern.

 

Was verspricht sich Ihre Kommune vom Biosphärenreservat? Was haben Sie für Erwartungen an die Zukunft?

Friedrich: Wir versprechen uns 

 

Worin besteht die „Mitgift" Ihrer Kommune? Was bringen Sie ein? Warum ist es für das Biosphärenreservat ein Gewinn, dass nun auch Ihre Stadt/Gemeinde dabei ist?

Friedrich: Wir bringen eine ländlich geprägte vielfälte Naturlandschaft ein. Im Markt Zeitlofs wurden keine Kernzonen ausgewiesen, wohl aber eine Pflegezone. Damit ist das Gemeindegebiet ein wichtiger Bestandteil des Ganzen.

 


Weitere Gemeinde- und Stadtportraits:

Bad Kissingen, Bad Neustadt a. d. Saale, Bastheim, Hammelburg, Mellrichstadt, Oberthulba

25.08.2015

Zurück zur News-Übersicht

Markt Zeitlofs (Unterfranken)

Bürgermeister Wilhelm Friedrich des Marktes Zeitlofs (Unterfranken) im Erweiterungsgebiet des Biosphärenreservats

Unsere Sponsoren

Weitere Sponsoren