Gersfeld - 21.11.2008Biosphärenreservat Rhön

Wanderwegenetz in der Rhön muss insgesamt hohe Qualität aufweisen

Die Qualität der Wanderwege in der Rhön soll in Zukunft weiter steigen. „Das betrifft nicht nur den HOCHRHÖNER und die Extratouren, sondern auch das Rundwegenetz der Naturparke und die kommunalen Wanderwege im Biospärenreservat. Ohne die Bereitstellung eines insgesamt hochwertigen Wegenetzes neben den zertifizierten Premiumwegen ist das ehrgeizige Ziel der Rhöner Landkreise, Wanderwelt Nummer 1 unter den deutschen Mittelgebirgen zu werden, wohl kaum zu erreichen", sagt der Koordinator des Wanderweltprojekts der Regionalen Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Rhön, Thomas Lemke.

 

Der Naturpark Hessische Rhön hat daher bereits im Jahr 2007 damit begonnen, sein eigenes Netz an Rundwegen mit dem der Kommunen zusammenzuführen. Ziel war neben einer Reduktion der Wegeanzahl auch die Schaffung einer einheitlichen Rundwegemarkierung. Aktuell ist etwa bei der Hälfte der Gemeinden im hessischen Teil der Rhön die Neumarkierung der Wege abgeschlossen. Neben der Markierung werden auch die Infotafeln an den Wanderparkplätzen erneuert. Auch der Naturpark Bayerische Rhön hat damit begonnen, sein Rundwegenetz zu überarbeiten. „Bislang gibt es in der Thüringer Rhön keine einheitliche Markierung für die kommunalen Rundwege. Vielmehr hat nahezu jede Gemeinde ein eigenes System. Die Vereinheitlichung der Markierung und die Überarbeitung des Wegenetzes nach den aktuellen Bedürfnissen müssen wir deshalb auch in der Thüringer Rhön zusammen mit den Gemeinden erreichen", erklärt Thomas Lemke.
Der HOCHRHÖNER, der dem Wanderer die Höhepunkte der Rhön zwischen Bad Salzungen und Bad Kissingen auf einer Gesamtlänge von 173 Kilometern erschließt, besitzt zurzeit 20 über die gesamte Rhön verteilte Rundwege, die so genannten Extratouren. „Der HOCHRHÖNER und seine Extratouren bilden den Kern des Wanderweltprojekts der ARGE Rhön", erläutert Lemke. Nicht weniger als 200 Merkmale pro Kilometer Wegstrecke wurden bei der Zertifizierung als Premiumwanderweg erfasst und bewertet. Neben dem Landschaftsbild kommt auch dem Wegeformat und natürlich der Markierung eine große Bedeutung zu. Die Wegewarte des Rhönklubs sind dabei Länder übergreifend für die Pflege und Optimierung der Markierung verantwortlich. Die umfangreichen Pflegearbeiten an der Wegstrecke übernehmen die Naturparke in Bayern und Hessen. In Thüringen sorgt im Landkreis Schmalkalden-Meiningen die Neue Arbeit Thüringen für eine gute Begehbarkeit. Im Wartburgkreis wird die Wegepflege von den jeweiligen Gemeinden durchgeführt; teilweise durch die Mitarbeiter der ABS Immelborn GmbH, teilweise in Eigenregie.

 

21.11.2008

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