Gersfeld - 31.05.2010Biosphärenreservat Rhön

Blumen und eine Urkunde für den 1 000. Besucher

ZELLA. Im neuen Informationszentrum für das Biosphärenreservat Rhön in der Propstei Zella konnte in diesem Jahr bereits der 1 000. Besucher begrüßt werden. Ende 2009 waren die Ausstellungsräume eröffnet worden.

„Seit wir das neue Informationszentrum mit seiner modernen Ausstellungskonzeption eröffnet haben, können wir wesentlich mehr Zulauf verzeichnen als zuvor", schätzte der Leiter der Thüringer Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön, Karl-Friedrich Abe, ein, als er Karl-Josef Zentgraf aus Zella als 1 000. Besucher in diesem Jahr begrüßte. Für Zentgraf war es nicht der erste Besuch in der Biosphärenreservats-Ausstellung. „Dieses Informationszentrum ist eine Aufwertung für den ganzen Ort und für die ganze Region. Es ist gut, dass nun vermehrt Gäste zu uns kommen", meinte er.
Das Informationszentrum sei inzwischen ein fester Programmpunkt bei Busreisen, hob die Betreuerin des Infozentrums, Johanna Feyser, hervor. Außerdem gebe es einen engen Kontakt mit der „Schule im Grünen" in Fischbach. Von dort kämen regelmäßig Schülergruppen, um sich über das Biosphärenreservat Rhön zu informieren. „Wir brauchen rund eineinhalb Stunden, um unsere Gäste durch die komplette Ausstellung zu führen und sie zu erläutern", sagte Feyser.
„Wenn interessierte Gäste in diese Ausstellung kommen, dann tun sie das in erster Linie deshalb, um sich über die Natur und Kultur im Biosphärenreservat Rhön zu informieren. Aber sie lassen anschließend auch Geld in der Region, indem sie beispielsweise die Gaststätte in Zella oder andere Gastronomiebetriebe im Umland besuchen. Von diesem Informationszentrum partizipieren also viele Akteure der Region, und genau dieser Kreislauf ist das Ziel des Biosphärenreservats, wenn wir von Regionalentwicklung sprechen", erklärte Abe.
„Die ganze Rhön wird mit diesem Informationszentrum bekannter, und zwar nicht nur bei den Menschen vor Ort, sondern auch außerhalb", meinte Zellas Bürgermeister Roland Kämpf. Auch die politisch Verantwortung Tragenden würden durch die zahlreichen Veranstaltungen, die es hier gibt, auf die Region aufmerksam und könnten sich so ein Bild von dem machen, was die Region imstande sei zu leisten.
„Wir sehen in unserer Ausstellung weit mehr als die pure Information der Besucher. Sie trägt auch zur Entwicklung des Tourismus bei: Wenn die Gäste sich die Bilder von der Natur mit ihren seltenen Pflanzen und Tieren betrachten, dann wollen sie das anschließend auch erleben", sagte Karl-Friedrich Abe.

31.05.2010

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