09.08.2018Biosphärenreservat Rhön

Bemerkenswerte Weichtiervielfalt in Kernzonen des Biosphärenreservats

In einer zweijährigen Untersuchung wurden Schnecken und Muscheln in einigen Kernzonen des Biosphärenreservats untersucht. Die Erhebung zeigte eine beeindruckende Vielfalt an Weichtierarten, viele davon selten und streng geschützt. Die Ergebnisse wurden aktuell in einer Fachzeitschrift veröffentlicht.

Im Rahmen der Kernzonenforschung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön wurden in einigen bayerischen Waldschutzgebieten Erfassungen der Weichtiere durchgeführt. Schnecken und Muscheln zählen zu den naturschutzfachlich besonders interessanten Tiergruppen, da sie durch ihre geringe Ausbreitungsfähigkeit als Zeigerarten besonders naturnaher Lebensräume gelten.

In den untersuchten Waldgebieten wurden insgesamt 72 Weichtierarten gefunden, gut ein Drittel davon sind so selten, dass sie auf der "Roten-Liste" stehen. Diese Funde unterstreichen die Naturnähe und Vielseitigkeit dieser als Kernzonen geschützten Waldlebensräume. Die Ergebnisse sind aktuell in einer Fachzeitschrift erschienen und können hier heruntergeladen und nachgelesen werden.

 

09.08.2018

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Kernzone mit naturnahem Wald (Foto: M. Colling)

Bezahnte Glattschnecke (Foto: M. Colling)

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