20.02.2018Biosphärenreservat Rhön

Großes Echo auf Ausstellung der Holzbildhauer

Phantasievolle Unterwasserwelt, kubistische Nofreteten und charakterstarke Holzbüsten - die Schüler der Staatlichen Schule für Holzbildhauer aus Bischofsheim/Rhön präsentieren ihren hohen Ausbildungsstand mit einer eindrucksvollen Ausstellung im Biosphärenzentrum Haus der Langen Rhön.

 

Unter großer Teilnahme von aktiven und ehemaligen Schülern der Staatlichen Berufsfachschule für Holzbildhauer wurde am 19. Februar 2018 die Sonderausstellung eröffnet.

Die Grußworte wurden eröffnet von Michael Dohrmann, dem Leiter des Biosphärenzentrums Haus der Langen Rhön. Er nahm in seiner Ansprache Bezug auf die Baumpflanzaktion der Schüler, die im vergangenen Jahr auf der Hochrhön in sturmgeschädigten Windbruchlöchern Laubholzheister gepflanzt haben. Sie haben so ihren Beitrag zu nachhaltigem Wirtschaften unter Beweis gestellt.

Der stellvertretende Landrat Josef Demar unterstrich in seinem Grußwort den besonderen Wert der Schule für Holzbildhauer für die Region und überbrachte die freudige Mitteilung, dass der Landkreis Rhön-Grabfeld bereits eine Summe für einen Neubau der Berufsfachschule für Holzbildhauer mit dem Standort Bischofsheim eingestellt hat.

Der Leiter der bayerischen Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosphärenreservates Rhön Michael Geier machte einen geschichtlichen Diskurs zur Entstehung der Schule für Holzbildhauer und hob hervor, dass es sich bei der Schule um ein Aushängeschild für die Rhön handele. Er äußerte den Wunsch und die Hoffnung, dass sich möglichst viele Absolventen der Schule von ihrem Handwerk eine wirtschaftliche Existenzgrundlage schaffen können.

 

Nach den Grußworte zur Vernissage stellte die Schülerin Kerstin Spork die ausgestellten Werke vor. Neben den bereits oben erwähnten Exponaten finden sich auch aus Holz, Wellpappe, Metall und Plexiglas gefertigte Sitzmöbel. Weiterhin finden sich Gipsreliefs in der Ausstellung, nach deren Vorlagen in der Holzbildhauerschule auch Kopien in Holz geschnitzt wurden. Anhand einer großen Gipsbüste und dem in Holz gefertigten Gegenstück kann der Besucher die Arbeit am Werkstück nachvollziehen.

Neben Klüpfel, Hohl- und Stechbeitel und verschiedenen Schleifmaterialien gehören auch Band- und Motorsäge zu den Werkzeugen der Schüler. Die Ausstellung zeigt anhand der ausgestellten Objekte auch deutlich den Entwicklungsfortschritt der Schüler während ihrer dreijährigen Ausbildung.

Noch bis zum 19. März 2018 werden die rund 35 Ausstellungsstücke zu sehen sein.

 

Das Biosphärenzentrum Haus der Langen Rhön in Oberelsbach, Unterelsbacher Str. 4, ist durchgehend auch am Wochenende von 10 bis 16 Uhr geöffnet, Dienstag ist Ruhetag. Der Eintritt ist kostenfrei, wir freuen uns auf Ihren Besuch.

20.02.2018

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Auch dieses Seepferdchen wartet darauf, entdeckt zu werden. Foto: M.Dohrmann

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