Wildflecken-Oberbach - 05.02.2018Biosphärenreservat Rhön

Fulminanter Start der Vortragsreihe „In der Rhön, für die Rhön“ ins Jahr 2018

Am vergangenen Donnerstag, 01. Februar 2018, startete die Vortragsreihe „In der Rhön, für die Rhön“, die von der bayerischen Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön nun bereits im dritten Jahr organisiert wird, in das Jahr 2018.

Über 80 Interessierte fanden sich im Biosphärenzentrum „Haus der Schwarzen Berge“ in Wildflecken-Oberbach ein, um den Referenten Dr. Tobias Gerlach, zuständig für das Kernzonenmonitoring im bayerischen Teil des Biosphärenreservats Rhön, zu hören.

Dr. Gerlach berichtete unter dem Titel „Kernzonenforschung im Biosphärenreservat – vom Artenreichtum Rhöner Wälder“ über Hintergründe und Ziele der Waldschutzgebiete. In den Kernzonen, die insgesamt nur 3% der gesamten Biosphärenreservatsfläche einnehmen, wird die Natur sich selbst überlassen. Der Mensch tritt dort nur als Besucher und Beobachter auf. Die große Standortvielfalt von trocken-warmen Kiefernwäldern über urtümliche Laubwälder bis hin zu Hochmooren macht die Kernzonen des Biosphärenreservats Rhön zu einer einmaligen Forschungskulisse für ökologische Untersuchungen. Neben der großen Vielfalt verschiedener Laubbäume zeugen auch die im Rahmen des Kernzonenmonitorings untersuchten Pilze, Pflanzen und Vögel vom beeindruckenden Artenreichtum der Rhöner Kernzonen. Die langfristige Entwicklung dieser Schutzgebiete nach Ende der wirtschaftlichen Nutzung bietet einen bundesweit einzigartigen Einblick in die Abläufe der Natur.

Die Organisatoren freuten sich über das große Interesse an der Arbeit der bayerischen Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön. Eine Veröffentlichung zu den ersten Ergebnissen des Kernzonenmonitorings ist geplant.

 

Der nächste Vortrag der Reihe wird am 22. März 2018, 19:00 Uhr im Biosphärenzentrum „Haus der Schwarzen Berge“ in Wildflecken-Oberbach stattfinden. Prof. Dr. Dix von der Universität Bamberg wird gemeinsam mit einigen Master-Studierenden Ergebnisse seiner Forschungen zur Rhöner regionalen Identität vorstellen. Weitere Vorträge werden am 24. Mai, 26. Juli, 20. September und 15. November dieses Jahres stattfinden ebenfalls um 19:00 Uhr im Biosphärenzentrum. Informationen zu Themen und Referenten sind im Jahresprogramm zu finden (Download als pdf: siehe rechts unten).

05.02.2018

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Blick in eine Rhöner Kernzone - der Eisgraben bei Hausen (Foto: Josef Wehner)

Ein außergewöhnlicher Fund: der Alpen-Blasssporrübling - erstmalig für Deutschland nachgewiesen im Schwarzen Moor (Foto: Andreas Gminder)

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