Oberelsbach - 15.11.2017Biosphärenreservat Rhön

Biosphären-Jugend der Welt trifft sich auf dem 1. UNESCO MaB Jugendforum

Wie lassen sich junge Leute für Themen wie Umwelt-/ Naturschutz und nachhaltige Entwicklung begeistern? Wie können sie sich in „ihr“ Biosphärenreservat, in dem sie leben, einbringen und Innovatives auf die Beine stellen? In Rovigo (Po-Delta, Italien) trafen sich zum Ersten weltweiten UNESCO-MaB-Jugendforum 282 Junge Menschen aus 85 Staaten und mehr als 142 Biosphärenreservaten weltweit, die eines gemeinsam hatten: Sie waren zwischen 18 und 35 Jahre jung, leben oder arbeiten in „ihrem“ Biosphärenreservat, engagieren sich dort oder sind dort wissenschaftlich tätig.

Darunter waren auch zwei Rhöner – Theresa Reß, 25, aus Frickenhausen und Julian Schwabe,25, aus Urspringen. Beide wurden von der Bayerischen Verwaltungsstelle Biosphärenreservat Rhön, die die Fahrtkosten mit Mitteln aus dem Bayerischen Umweltministerium finanzieren konnte, als Rhön-Delegierte vorgeschlagen. Aus anderen deutschen Biosphärenreservaten waren weitere 4 Teilnehmer vertreten.

Sowohl Theresa als auch Julian sind keine Biosphären-Neulinge – Julian hat kürzlich beim mehrmonatigen Studienpraktikum in der BR-Verwaltung die wesentliche Phase der Erarbeitung des neuen UNESCO Rahmenkonzepts miterleben können. Theresa hat bereits vor einigen Jahren nach der Schule ein Freiwilliges Ökologisches Jahr beim Trägerverein des Biosphärenreservats im Bereich Umweltbildung absolviert.

Die profunde Kenntnis der Ziele und Aufgaben eines Biosphärenreservats, der Umsetzungsmöglichkeiten waren neben sehr guten Englischkenntnissen die Voraussetzung einer Teilnahme“ so Dr. Doris Pokorny, die als Vermittlerin tätig war. „Dies war bei beiden bestens gegeben“.

In Diskussionsrunden und insgesamt 50 Workshops wurden neue Wege der Information und Kommunikation der Themen mit denen sich Biosphärenreservate befassen, erarbeitet. Der Klimawandel wurde z.B. als ein umspannendes Thema identifiziert, das alle angeht. Für Julian war überraschend, wie „Menschen unterschiedlichster Herkunft, Religion, Profession und Sprache in so kurzer Zeit so produktiv zusammenarbeiten können. Das lässt hoffen, dass dies einen internationalen Impuls setzt, der auch viele andere Menschen zu einem Umdenken ihrer Lebensweise bringen kann“.

15.11.2017

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Bildmitte Theresa Reß, aus Frickenhausen und Julian Schwabe, aus Urspringen

Workshop im Jugendforum

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