Oberelsbach - 05.07.2017Biosphärenreservat Rhön

Natur, Naturalesa

Verwittertes Holz, knorrige Aststücke und bizarre Formen – auf dem ersten Blick unbrauchbares Holz. Die Schönheit der in der Sonderausstellung „Natur, Naturalesa“ gezeigten Schaustücke im Biosphärenzentrum „Haus der Langen Rhön“ erschließt sich dem Besucher meist erst auf den zweiten Blick.

Der gelernte Holzbildhauer Jan Knittel lädt zu eben diesem ein, nur behutsam hat er hier ein paar Jahrringe freigelegt, an einem anderen Stück mit Feuer gearbeitet, aber auch einmal einen ganzen Storch aus dem Stamm einer Ulme herausgearbeitet. Der Betrachter spürt die Naturverbundenheit des Künstlers, der sich seinen Werkstücken fast mit Ehrfurcht genähert und diese nur behutsam bearbeitet hat. Kein Wunder, ist er doch zum Broterwerb als Ranger im hessischen Teil des UNESCO-Biosphärenreservat Rhön angestellt.

Märchenhafte Landschaften

Ergänzt wird diese Ausstellung durch Bilder der in Unsleben wohnenden Malerin und Illustratorin Gabriela Kaminski. Auch ihre Werke atmen eine enge Vertrautheit mit der Natur. Beim Betrachten der Bilder versinkt der Besucher in eine Märchenwelt, wird Teil der Natur. Die Bilder der Künstlerin und die Werkstücke Jan Knittels harmonieren miteinander auf ideale Art und Weise. So sagen denn auch beide Künstler voneinander sie „hätten sich gesucht und gefunden“.

Die Ausstellung „Natur, Naturalesa“ wird im "Haus der Langen Rhön" noch bis zum 31. Juli 2017 gezeigt. Die Öffnungszeiten sind Mittwoch bis Montag von 10 Uhr bis 17 Uhr. Dienstag ist Ruhetag. Der Eintritt in die Ausstellung ist kostenfrei.

05.07.2017

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Bizarre Holzformen regen die Phantasie an, Foto: Adrian Griebel

Einklang von Holz- und Bildsprache, Foto Adrian Griebel

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