Fuchsstadt - 13.01.2017Biosphärenreservat Rhön

Kommunen im Portrait: Gemeinde Fuchsstadt (Unterfranken) im Erweiterungsgebiet

Im Juni 2014 traf der Internationale Koordinierungsrat der UNESCO eine weitreichende Entscheidung und genehmigte die Erweiterung des seit 1991 bestehenden UNESCO-Biosphärenreservats Rhön. Im bayerischen Teil gehören jetzt weitere 22 Kommunen mit 58.113 Hektar dazu.

Die Initiative zu diesem „Beitritt" ging wesentlich von den Kommunen selbst aus. Sie versprechen sich davon positive Entwicklungsimpulse. Denn in UNESCO-Biosphärenreservaten geht es um die Natur UND den Menschen. Ein harmonisches Miteinander stärkt das Ganze.

Wir möchten an dieser Stelle die Gemeinde Fuchsstadt (Unterfranken) vorstellen:

 

Drei Fragen an Peter Hart, Erster Bürgermeister

Seit dem Sommer 2014 gehört Ihre Kommune zum UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Vorausgegangen ist ein komplexer Abstimmungs- und Entscheidungsprozess auf mehreren Ebenen. Gehörten Sie dabei zu den „Treibern“ oder musste man Sie (und Ihre Gremien) erst überzeugen?

Hart: Obwohl die Gemeinde Fuchsstadt keine urtypische Rhöner Gemeinde ist, sondern sich mehr dem Saaletal zugehörig fühlt, waren wir aber von Beginn des Prozesses an Unterstützer. Wir waren der Meinung, dass die Ausweisung von Kernzonen im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön für alle nur Vorteile bringt.


Was verspricht sich Ihre Kommune vom UNESCO-Biosphärenreservat Rhön? Was haben Sie für Erwartungen an die Zukunft? Und wie waren die Erfahrungen der ersten zwei Jahre?

Hart: Neben dem Naturschutz ist sicher der Gedanke, unsere Region weiter touristisch zu erschließen, das wichtigste Entscheidungskriterium gewesen. Ohne Zweifel ist es für unsere Region mit ihren Orten ein erheblicher Zugewinn an Wertschätzung durch die Gäste.


Worin besteht die „Mitgift“ Ihrer Kommune? Warum ist es für das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön ein Gewinn, dass nun auch Ihre Gemeinde dabei ist?

Hart: Wie bereits erwähnt, liegt Fuchsstadt nur am südlichen Rande des Biosphärenreservates, unsere Gemarkung wird nur durch einen verschwindend geringen Teil betroffen. Diese Flächen werden überwiegend landwirtschaftlich genutzt und waren somit für eine Einbringung in eine Kernzone des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön nicht geeignet.


Weitere Gemeinde- und Stadtportraits:

Aura a. d. Saale, Bad Bocklet, Bad Kissingen, Bad Neustadt a. d. Saale, Bastheim, Burglauer, Elfershausen, Euerdorf, Hammelburg, Hohenroth, Mellrichstadt, Niederlauer, Oberthulba, Schondra, Wartmannsroth, Wollbach, Zeitlofs

 

13.01.2017

Zurück zur News-Übersicht

Blick über Fuchsstadt - im Hintergrund die Parabolantennen der Erdfunkstation.

Erster Bürgermeister der Gemeinde Fuchsstadt, Peter Hart

Unsere Sponsoren

Weitere Sponsoren