Kaltensundheim - 08.11.2016Biosphärenreservat Rhön

Bundesumweltwettbewerb: Projektarbeit über die Wildkatze in der Rhön ausgezeichnet!

Für ihre zweijährige Projektarbeit über "Die Rückkehr der Wildkatze in die Thüringische Rhön" wurden die zwei Schülerinnen Anna Sophie Schneider und Jenny Betz des Rhön-Gymnasiums in Kaltensundheim mit einem Sonderpreis im Rahmen des BundesUmweltWettbewerbs ausgezeichnet.
Träger des jährlich stattfindenden Wettbewerbes ist das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität Kiel.

Die beiden Schülerinnen des Rhön-Gymnasiums Kaltensundheim beschäftigten sich in ihrem 9. und 10. Schuljahr im Rahmen einer Projektarbeit intensiv mit der Wildkatze in der Rhön.

Das erste Jahr des Projekts war eher theoretischen Inhalten gewidmet, um sich ein umfangreiches Wissen zur Problematik zu erarbeiten, allerdings konnte bereits hier ein Wildkatzennachweis durch eine der drei installierten Wildkameras erbracht werden. Bis zum Ende des zweiten Projektjahres wurden 18 Standorte mit Wildkameras ausgestattet!

Forschung geht weiter

Auch mit der Lockstockmethode arbeiten die zwei jungen Forscherinnen und möchten hier in Zukunft weitere Nachforschungen anstellen. Außerdem soll zu jedem Kamerastandpunkt eine Biotopanalyse durchgeführt werden - das Projekt lässt also auf weitere spannende Ergebnisse hoffen. Betreut wurden Anna Sophie und Jenny vom Biologielehrer Bernd Baumann.

Die Preisverleihung fand am 17. September 2016 im Rahmen des BundesUmweltWettbewerbs im Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt statt. Die Rhön-Gymnasiastinnen gewannen ein Preisgeld von 500 Euro, welches von der Heinz Sielmann Stiftung zur Verfügung gestellt wurde. Der Preis wurde in der Kategorie Sonderpreis BUW I verliehen, für die man gute bis sehr gute Ergebnisse erreicht haben muss.


Hintergrund zum BundesUmweltWettbewerb

Beim BundesUmweltWettbewerb handelt es sich um einen jährlich durchgeführten Projektwettbewerb für Jugendliche und junge Erwachsene in den Kategorien 10- bis 16-Jährige (BUW I) und 17- bis 20-Jährige (BUW II). 

Angesprochen sind alle, die Ideen zur Lösung von Problemen im Bereich Umwelt/Nachhaltigkeit haben und diese in die Tat umzusetzen wollen.

Die Handlungsfelder sind so vielfältig wie die Umweltprobleme, so können Projekte aus den Feldern Naturwissenschaften, Technik, Wirtschaft, Konsum, aber auch Politik, Gesundheit und Kultur teilnehmen.

Träger ist das IPN an der Uni Kiel - gefördert wird der Wettbewerb vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Teilnehmen können Einzelpersonen, Kleingruppen bis 6 Personen oder Projektgruppen bis 20 Personen.

Bis zum 15. März eines jeden Jahres können Projektarbeiten online bei der BUW-Geschäftsstelle eingereicht werden.

 

08.11.2016

Zurück zur News-Übersicht

Die Preisträgerinnen mit ihrem Betreuer B. Baumann (links) bei der Preisverleihung

Anna Sophie Schneider und Jenny Betz vor ihrem Projektposter

Gruppenfoto der Preisträger im Wettbewerbsjahr 2015/2016

Unsere Sponsoren

Weitere Sponsoren