Oberelsbach - 24.06.2016Biosphärenreservat Rhön

Neue Mitarbeiterin im Porträt: Sabine Heun

Sabine Heun (Bayerische Verwaltungsstelle)

Alter: 28

Geboren in Bad Neustadt a.d.Saale, aufgewachsen in Ostheim v.d. Rhön

Ausbildung/Studium:

  • Berufliche Ausbildung zur Reisverkehrskauffrau
  • Geographie und Anglistik (Otto-Friedrich-Universität Bamberg; Abschluss: Bachelor of Arts)
  • Angewandte Humangeographie (Julius-Maximilians-Universität Würzburg; Abschluss: Master of Science)

Schwerpunkte im Studium:
Regionalentwicklung, ländliche Räume, demografischer Wandel, Wanderungsbewegungen (v.a. Rückwanderer), Raumplanung

Für welche Arbeitsbereiche sind Sie in der Verwaltungsstelle schwerpunktmäßig zuständig?

Forschungskoordination, Betreuung von Forschungsprojekten, Kommunikation mit Hochschulen und Universitäten, Ansprechpartner für Studierende bezüglich wissenschaftlicher Arbeiten, Praktikumsanfragen, etc.

Hatten Sie vorher schon etwas vom UNESCO-Biosphärenreservat Rhön gehört?

Ja, ich bin sogar im Biosphärenreservat Rhön aufgewachsen. Daher freut es mich umso mehr, dass ich in meiner Heimat eine Arbeitsstelle gefunden habe.

Wie waren Ihre Erfahrungen in den ersten Wochen im neuen Job?

Zuerst möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen für die herzliche Aufnahme zu bedanken! Zum Teil war es auch ein Wiedersehen, denn vor einigen Jahren habe ich schon mal ein Praktikum in der Verwaltungsstelle absolviert. Ich habe mich sofort wieder wohlgefühlt!

Die ersten Wochen waren interessant und spannend. Bereits im Februar fand ein zweitägiger Workshop als zentraler Arbeitsschritt bei der Erstellung des neuen Rahmenkonzeptes für das Biosphärenreservat Rhön statt. Dabei konnte ich einen tollen Einblick in die Handlungsfelder gewinnen, die aktuell im Biosphärenreservat und für die Verwaltungsstellen von Bedeutung sind. Das hat mir die Einarbeitung ungemein erleichtert. Abwechslungsreich ist und bleibt der Job in jedem Fall. Denn neben der halben Stelle in der Verwaltungsstelle im Biosphärenreservat bin ich auch noch in der Regierung von Unterfranken in Würzburg angestellt. Dort beschäftige ich mich mit Raumordnung, Landes- und Regionalplanung.

Was macht Ihnen bei der Arbeit am meisten Spaß?

Einmal verspricht die Aufgabe der Forschungskoordination viel Abwechslung. Man knüpft viele neue Kontakte zu Universitäten und erhält einen Einblick in spannende Forschungsprojekte. Außerdem ist es für mich persönlich eine Herzensangelegenheit, einen eigenen kleinen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung meiner Heimatregion leisten zu können.

Möchten Sie den Lesern sonst noch etwas mitgeben?

Die Rhön ist ja doch ein ländlich geprägter Raum, auf den in den nächsten Jahren viele Herausforderungen zukommen werden, wie der demografische Wandel, der Klimawandel und die Energiewende.

Wir sollten die Chancen, die das Biosphärenreservat für die Rhön mit sich bringt – nämlich eine Modellregion für nachhaltige Entwicklung zu sein –, nutzen. Die Verwaltungsstellen tragen mit Forschungsprojekten dazu bei, neue Wege für eine Zukunft, in der die Menschen mit der Natur im Einklang leben, zu erforschen. Aber nur gemeinsam mit den Rhönern können wir wirklich etwas bewegen und die Region als lebenswerten Wohn- und Arbeitsort stärken!

Wer einen Einblick in unsere Arbeit bekommen möchte, den lade ich herzlich zu den Vorträgen der von mir ins Leben gerufenen Reihe „In der Rhön, für die Rhön“ ein. Alle zwei Monate findet an einem Donnerstagabend im Haus der Schwarzen Berge ein Vortrag statt. Neben externen Referenten und der Präsentation von Ergebnissen aus Rhöner Forschungsprojekten stellen auch die Mitarbeiter der Verwaltungsstellen ihre Arbeit vor.

Private Interessen/Hobbys:
Reisen (Traumziel: Hawaii), Wandern (v.a. in der Rhön), Lesen (quer durch alle Genres, egal ob Deutsch oder Englisch), Querflöte spielen (die Nachbarn freuen sich ☺), Pilates, Tanzen, Ski fahren

Haben Sie ein Lebensmotto?

„Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“
Aurelius Augustinus (354-430)

„Es kommt nicht darauf an, wie der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt!“
Sokrates (469-399 v. Chr.)

24.06.2016

Zurück zur News-Übersicht

(Foto: I. Renninger)

Unsere Sponsoren

Weitere Sponsoren