Wartmannsroth - 02.06.2016Biosphärenreservat Rhön

Kommunen im Portrait: Wartmannsroth im Erweiterungsgebiet

Im Juni 2014 traf der Internationale Koordinierungsrat der UNESCO eine weitreichende Entscheidung und genehmigte die Erweiterung des seit 1991 bestehenden UNESCO-Biosphärenreservats Rhön. Im bayerischen Teil gehören jetzt weitere 22 Kommunen mit 58.113 Hektar dazu.

Die Initiative zu diesem „Beitritt" ging wesentlich von den Kommunen selbst aus. Sie versprechen sich davon positive Entwicklungsimpulse. Denn in UNESCO-Biosphärenreservaten geht es um die Natur UND den Menschen. Ein harmonisches Miteinander stärkt das Ganze.

 

Wir möchten an dieser Stelle die Gemeinde Wartmannsroth vorstellen:

Drei Fragen an Jürgen Karle, Bürgermeister seit Mai 2008

Seit dem Sommer 2014 gehört Ihre Kommune zum UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Vorausgegangen ist ein komplexer Abstimmungs- und Entscheidungsprozess auf mehreren Ebenen. Gehörten Sie dabei zu den „Treibern“ oder musste man Sie (und Ihre Gremien) erst überzeugen?

Weder noch! Es wurde ja schon im Jahre 2005 vom Gemeinderat beschlossen, der Erweiterung des Biosphärenreservats auf die Fläche des Naturparks Bayerische Rhön zuzustimmen. Diesen Beschuss aufrechtzuerhalten, bedurfte keiner besonderen Überzeugungsarbeit.


Was verspricht sich Ihre Kommune vom UNESCO-Biosphärenreservat Rhön? Was haben Sie für Erwartungen an die Zukunft?

Bekanntlich wurde ja kürzlich unser „Brennerweg“, ein Wanderwegenetz mit Informationen rund um das Brennerwesen und die Geschichte unserer Gemeinde, eröffnet. Es ist zu hoffen, dass die Gemeinde touristisch auf lange Sicht von der Lage im Biosphärenreservat profitiert. Zumal die Gemeinde auch über den „Brennerweg“ hinaus zum Beispiel mit dem Schondratal sehr attraktive Naturräume zu bieten hat.

 

Worin besteht die „Mitgift“ Ihrer Kommune? Was bringen Sie ein? Warum ist es für das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön ein Gewinn, dass nun auch Ihre Gemeinde dabei ist?

In Bezug auf Kernzonenflächen hat die Gemeinde keine Flächen eingebracht. Jedoch liegen mit dem Feuerbachmoor, Teilen des Schondratales und dem Neuwirtshäuser Forst sehr interessante Kernzonen des Staatsforstes in unserem Gemeindegebiet oder grenzen an dieses an. Diese Flächen sind aufgrund ihrer biologischen Vielfalt und landschaftlicher Reize sicher ein Gewinn für das Biosphärenreservat.

 

Weitere Gemeinde- und Stadtportraits:

Aura a. d. Saale, Bad Bocklet, Bad Kissingen, Bad Neustadt a. d. Saale, Bastheim, Burglauer, Elfershausen, Hammelburg, Mellrichstadt, Oberthulba, Zeitlofs

02.06.2016

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Gemeindebild Wartmannsroth

Bürgermeister Jürgen Karle der Gemeinde Wartmannsroth seit Mai 2008

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