Erweiterungsgebiet - 19.01.2016Biosphärenreservat Rhön

Kommunen im Portrait: Aura an der Saale im Erweiterungsgebiet

Im Juni 2014 traf der Internationale Koordinierungsrat der UNESCO eine weitreichende Entscheidung und genehmigte die Erweiterung des seit 1991 bestehenden UNESCO-Biosphärenreservats Rhön. Im bayerischen Teil gehören jetzt weitere 22 Kommunen mit 58.113 Hektar dazu.

Die Initiative zu diesem „Beitritt" ging wesentlich von den Kommunen selbst aus. Sie versprechen sich davon positive Entwicklungsimpulse. Denn in UNESCO-Biosphärenreservaten geht es um die Natur UND den Menschen. Ein harmonisches Miteinander stärkt das Ganze.

 

Wir möchten an dieser Stelle Aura an der Saale vorstellen:

Drei Fragen an Thomas Hack, Bürgermeister seit dem 1. Mai 2002

Seit dem Sommer 2014 gehört Ihre Kommune zum UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Vorausgegangen ist ein komplexer Abstimmungs- und Entscheidungsprozess auf mehreren Ebenen. Gehörten Sie dabei zu den „Treibern“ oder musste man Sie (und Ihre Gremien) erst überzeugen?

Hack: Die Erweiterung des UNESCO-Biosphärenreservats war sowohl in den Gremien als auch in der Bevölkerung überhaupt kein Problem. In Aura entstehen durch die Einbeziehung keine Einschränkungen. Und Teil dieses tollen Naturraumes zu sein ist für alle eine erfreuliche Erkenntnis.

Was verspricht sich Ihre Kommune vom Biosphärenreservat? Was haben Sie für Erwartungen an die Zukunft?

Hack: Zusammen mit unserer Einbeziehung in die Destination „Frankens Saalestück“ ergeben sich auch für Aura neue Möglichkeiten im touristischen Sektor. Und auch als Wohn- und Lebensort gewinnen wir an zusätzlicher Attraktivität.

Was bringt Ihre Kommune ins UNESCO-Biosphärenreservat Rhön ein?

Hack: Die reizvolle Lage im Saaletal ist sicherlich etwas Besonderes. Dadurch gewinnt auch das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön eine neue interessante Facette dazu. Aura hat durch die Sehenswürdigkeiten Klosterkirche und Kirchenruine für die Gäste viel zu bieten – nicht zu vergessen die beiden bekannten und beliebten Ausflugslokale „Ruine Aura“ und „Alte Brauerei“.


Weitere Gemeinde- und Stadtportraits:

Bad Bocklet, Bad Kissingen, Bad Neustadt a. d. Saale, Bastheim, Elfershausen, Hammelburg, Mellrichstadt, Oberthulba, Zeitlofs

19.01.2016

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Klosterkirche in Aura an der Saale

Bürgermeister Thomas Hack der Gemeinde Aura an der Saale

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