Rhön - 20.11.2015Biosphärenreservat Rhön

Gemeindeportrait Markt Bad Bocklet (Unterfranken) im Erweiterungsgebiet


Im Juni 2014 traf der Internationale Koordinierungsrat der UNESCO eine weitreichende Entscheidung: Er genehmigte die Erweiterung des seit 1991 bestehenden UNESCO-Biosphärenreservats Rhön. Im bayerischen Teil gehören jetzt weitere 22 Kommunen dazu. Das sind 58.113 Hektar Erweiterungsfläche. Die Initiative zu diesem „Beitritt" ging wesentlich von den Kommunen selbst aus. Sie versprechen sich davon positive Entwicklungsimpulse. Denn in Biosphärenreservaten geht es um die Natur UND den Menschen. Ein harmonisches Miteinander stärkt das Ganze.


Wir möchten an dieser Stelle Bad Bocklet vorstellen:

 

 
Drei Fragen an Andreas Sandwall,
2. Bürgermeister seit 2002


Seit dem Sommer 2014 gehört Ihre Kommune zum UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Vorausgegangen ist ein komplexer Abstimmungs- und Entscheidungsprozess auf mehreren Ebenen. Gehörten Sie dabei zu den „Treibern“ oder musste man Sie (und Ihre Gremien) erst überzeugen?

Sandwall: Für die Erweiterung des Biosphärenreservates musste bei uns keine große Überzeugungsarbeit geleistet werden. Durch die bisherige Nachbarschaft zur Rhön sowie durch den seit jeher bestehenden naturverbundenen Gesundheitstourismus wurde der Entscheidungsprozess im Marktgemeinderat immer positiv begleitet.



Was verspricht sich Ihre Kommune vom Biosphärenreservat? Was haben Sie für Erwartungen an die Zukunft?

Sandwall: Durch die Erweiterung versprechen wir uns natürlich eine weitere Sensibilisierung der Bevölkerung sowie der Gäste für die Belange der Biosphäre. Für die Zukunft wünschen wir uns vor allem eine Vernetzung der vielfältigen Themen, die mit einer verantwortungsbewussten Entwicklung des Biosphärenreservates verbunden sind.



Was bringt der Markt Bad Bocklet ins UNESCO-Biosphärenreservat Rhön ein?

Sandwall: Der Markt Bad Bocklet kann sich vor allem mit seiner gesundheitstouristischen Kompetenz sowie der naturnahen Lage der Kureinrichtungen direkt an der Fränkischen Saale einbringen. Dabei können wir vor allem auch dazu beitragen, dass die Bewohner und Gäste den Vorteil der natürlichen Gesundheitsressourcen wieder stärker schätzen. Die Inwertsetzung unserer ortsgebundenen Heilmittel sowie der naturverbundenen Anwendungen spielt hierbei eine große Rolle.



Weitere Gemeinde- und Stadtportraits:

Bad Kissingen, Bad Neustadt a. d. Saale, Bastheim, Hammelburg, Mellrichstadt, Oberthulba, Zeitlofs

20.11.2015

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