Nachhaltige Regionalentwicklung

Nachhaltige Entwicklung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön kann nur die Sache aller Rhöner sein.

„Nachhaltigkeit“ in der Entwicklung bedeutet, dass wir die Rhön als Kulturlandschaft in ihrer Eigenart, Schönheit und Vielfalt an unsere Kinder weitergeben. „Entwicklung“ ist das Gegenteil von Stillstand, von Konservierung im Museum. Entwicklung betrifft alle Lebensbereiche – unsere Arbeit, unsere Lebenshaltung, unsere Freizeit.

Regionale Wirtschaftszweige fördern

Unsere Arbeit, gleich ob als Unternehmer oder Beschäftigter, prägt die Rhön ganz wesentlich. Land- und Forstwirte gestalten die Landschaft ganz unmittelbar. Die Wasserwirtschaft kümmert sich um Trinkwasser, Abwasser und Hochwasser. Alle drei bilden zentrale Aufgabenfelder unserer Gemeinden.

Das Handwerk – Lebensmittelhandwerk, Holzhandwerk, Bauhandwerk - verarbeitet die Rohstoffe aus Abbau, Land- und Forstwirtschaft.

Die gewerbliche Wirtschaft braucht Platz für ihre Produktionsstätten, Parkflächen für ihre Beschäftigten, Verkehrswege für Transport und Pendelverkehr.

Mobilität  umweltschonend fördern

Verkehr intelligent zu organisieren – Stichwort Elektromobilität - bedeutet eine große Herausforderung.

Unsere Lebenshaltung – Nahrung, Kleidung, Wohnung – beeinflusst unseren Lebensraum kaum weniger. Bananen, Citrusfrüchte und Gewürze ausgenommen, wächst in der Rhön alles, was unser Herz begehren kann, aber füllen wir tatsächlich unseren Einkaufskorb so oft wie möglich mit Rhöner Produkten?

Rhöner Produkte fördern

Die Dachmarke Rhön hat zahlreiche Produzenten und Produkte mit dem Siegel „Qualität des Biosphärenreservats" ausgezeichnet. Greifen wir zu!

Wie unsere Vorfahren wohnten, wie wir wohnen, gibt unseren Dörfern ihr Gesicht. Den Charme der Rhöndörfer haben wir der handwerklichen Baukultur unserer Vorväter zu verdanken. Die Bauten der letzten Jahrzehnte habe dieses Gesicht manchmal deutlich verändert. Aber in allen unseren Bauten steckt buchstäblich viel Energie – Arbeitszeit, Material.

Erneuerbare Energien fördern

Und die Häuser verbrauchen auch, damit wir in ihnen wohnen können, jede Menge Energie – Heizenergie, elektrische Energie. Die Bereitstellung dieser Energie hat enormen Einfluss auf unsere Landschaft, egal ob als Brennholz, als Biogas-Mais, als Windkraft- oder Photovoltaikanlage, als Heizöl- oder Flüssiggas-Fahrzeug.Unsere Sparsamkeit oder Verschwendung prägt auch die Landschaft.

Unsere Bekleidung können wir praktisch nicht mehr regional beschaffen. Aber auch hier entscheidet unser Einkauf darüber, unter welchen Bedingungen Kleidung in anderen Ländern produziert wird.

Naturverträgliche Freizeitgestaltung fördern

Unsere Freizeitgestaltung profitiert vielfach vom Reiz des „Landes der offenen Fernen“. Der Hochrhöner, die Extratouren, die Rhönklub- und Naturparkwege laden zum Wandern ein. Das Mountainbike-und Radwegenetz fordert die Sportlichen. Hier setzt das ehrenamtliche Engagement ein, ohne das der Rhönklub sein Wegenetz nicht unterhalten könnte. Es setzt sich fort beim bürgerschaftlichen Betrieb von Freibädern.

Ohne das ehrenamtliche Engagement würde der Rhön viel an kultureller Eigenart fehlen. Rhöner Blasmusik hat einen guten Klang, Rhöner Bräuche wie die Maskenfasnacht oder die Plan- und Kermestänze ziehen die Jugend an.

All diese Qualitäten zu erhalten und zu vermehren bedeutet Nachhaltige Entwicklung im UNESCO-Biosphärenreservat.

Zurück zur Übersicht

Unsere Sponsoren

Weitere Sponsoren