Lebensraum Stadt und Ortschaft

Die Rhön ist bis auf die größeren Städte an den Außengrenzen des Biosphärenreservats relativ dünn besiedelt. Die meisten Menschen leben in kleinen Ortschaften. Diese lockere dörfliche Struktur und die vielen hier noch erhaltenen Fachwerkhäuser prägen das Bild der Rhöndörfer. Fledermäuse und viele Vogelarten finden hier ihren Lebensraum.

Die Dörfer bestehen zum großen Teil aus alten Werkstein- und Fachwerkbauten. Das direkte Umland bilden meist wirtschaftlich genutzte Acker- und Grünlandflächen. Oft in und um die Siedlungen zu sehen sind auch die typischen Streuobstwiesen. Verbunden sind die vielen Siedlungen durch ein grobes Netz aus Bundesstraßen und einigen wenigen Autobahnen.

Die Ausweisung von Bauflächen im Biosphärenreservat ist strenger geregelt als anderswo und ist auf die Bedürfnisse der örtlichen Dörfer beschränkt. Dies hat zum Zweck, die Ansprüche von Mensch und Landschaft in Einklang zu bringen.

Übrigens können auch Siedlungen und Städte zur Artenvielfalt beitragen. Fledermäuse, Siebenschläfer und Gartenrotschwanz sind ausgewählte Beispiele. 

 

Wo können Sie das in der Rhön entdecken?

Viele Orte haben noch diese alte Bausubstanz. In Schondra, Steinach, Hausen (bayerische Rhön),  Poppenhausen (hessische Rhön), Zella/Rhön, HelmershausenNeidhartshausen (thüringische Rhön) können Sie dies erleben.

Kennen Sie übrigens schon unsere Lehrpfade in Dorf und Stadt? 

In Neidhardthausen gibt es einen Fledermauslehrpfad zu besichtigen und in Oberbach kann man ein Rhöner Dorf erleben.

 

Weitere Lebensräume im Biosphärenreservat:

Acker,    Gewässer,   Grünland,     Felsen und Blockhalden,   
Hecke,    Moore und Sümpfe,     Streuobstwiese,
Wald,     Weinberg und Weinbau

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Gemeinde Urspringen (bayer. Rhön)

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